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Hallerbach: Kommunale Abfallwirtschaft muss enger zusammenrücken Landkreis Neuwied arbeitet im Regionalbeirat der Rheinischen Entsorgungs-Kooperation mit

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(v.r.n.l.) REK-Geschäftsführer Hans-Jürgen Weber, 1.Kreisbeigeordneter Achim Hallerbach und der Geschäftsführer der SWB Verwertung Manfred Becker vor der modernen Bonner Abfallverwertungsanlage.


Neuwied/Bonn - In der Abfallwirtschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz und dem Rheinland stehen die Zeichen auf Kooperation und interkommunale Zusammenarbeit. Nunmehr sitzt auch die Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied am Tisch des Regionalbeirates der Rheinischen Entsorgungs-Kooperation (REK). Nach der Beschlussfassung durch den zuständigen Ausschuss für Umwelt und Abfallwirtschaft, erhielt nunmehr der 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach, aus den Händen des REK-Geschäftsführers Hans-Jürgen Weber das Signet und die Arbeitsgrundlagen.

Dieser freiwillige Zusammenschluss steht den entsorgungspflichtigen Landkreisen und kreisfreien Städten und Verbänden der Region offen. Der REK wurde Anfang 2009 als Zweckverband von der Stadt Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis gegründet, mit den Zielen der langfristigen Gewährleistung einer sicheren Abfallentsorgung, der wirtschaftlichen gegenseitigen Auslastung der Abfallverwertungsanlagen von Landkreisen und der Städte sowie der Kostenreduzierung bei den Gebühren für die Bürgerinnen und Bürger.
"Abfallwirtschaft endet nicht an kommunalen Grenzen sondern ist orientiert an Sozial- und Wirtschaftsräumen. Deshalb sind wir sehr daran interessiert, die Vorteile eines derartigen Zweckverbandes in unsere weitere Ausrichtung der Abfallwirtschaft mit einzubinden. Die kommunale Familie muss mit ihren technischen Anlagen künftig, auch über Landesgrenzen hinweg, deutlich enger zusammenarbeiten, damit Abfallgebühren stabil bleiben", betont der 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach im Gespräch mit REK-Geschäftsführer Hans-Jürgen Weber.
Der Landkreis Neuwied dürfte willkommener und gefragter Partner sein und habe, so Hallerbach, der Gemeinschaft einiges zu bieten, von dem auch die anderen Kooperationspartner durchaus profitieren könnten.
Erste Ansätze über Kooperationsmöglichkeiten sehen beide in der Mitbenutzung der Deponiesickerwasserreinigungsanlage in Fernthal oder auch zwischen der Mechanisch-Biologischen-Abfallbehandlungsanlage (MBA) Linkenbach und der SWB Verwertung, die die Abfallverwertungsanlage in der Bundesstadt Bonn betreibt. "Bei diesen ersten Sondierungsgesprächen geht es vor allem um das Thema Aufbereitung des Restabfalls und der Schlacke sowie die Vermarktung der so gewonnenen Wertstoffe", wie Achim Hallerbach und der Geschäftsführer der SWB Verwertung, Manfred Becker, mitteilen.
Bereits im vergangenen Jahr rückten neun rheinland-pfälzische Landkreise, der Rhein-Sieg-Kreis und die Stadt Bonn enger zusammen. Derzeit wird eine Studie über die in ihrem Gebiet anfallenden Bioabfälle erstellt, um Potentiale zu kennen und künftige Verwertungsstrategien entwickeln zu können.
Im Rheinland stehen im Bereich der Abfallwirtschaft die Zeichen auf Kooperation, was den beteiligten Kreisen und Städten zum gegenseitigen Vorteil gereichen soll, so auch dem Landkreis Neuwied neue Möglichkeiten geöffnet werden könnten, wie Achim Hallerbach mit Blick auf seinen Besuch in Bonn betont.

(Asbach, 11.06.2010)

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