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Hallerbach: Kommunale Abfallwirtschaft muss enger zusammenrücken Landkreis Neuwied arbeitet im Regionalbeirat der Rheinischen Entsorgungs-Kooperation mit

Bildunterschrift:
Fast 80 Prozent der gesammelten Abfälle konnten wiederverwertet werden. Dieses Ergebnis brachte die Abfallbilanz des vergangenen Jahres. Die steigende Verwertungsquote konnte vor allem durch den deutlichen Rückgang der deponierten Abfälle (siehe Grafik auf dem Foto) erzielt werden. Freuen sich über die positive Abfallbilanz im Kreis Neuwied: Erster Kreisbeigeordneter und Umwelt und Abfallwirtschaftsdezernent Achim Hallerbach und Axel Braun von der Abteilung Abfallwirtschaft der Kreisverwaltung.


Verwertungsquote steigt erneut

Abfallbilanz - Hausabfall Pro-Kopf-Aufkommen mit 496 kg/Einwohner leicht über Vorjahresniveau – Bürgerfreundliches Abfallsystem hat sich bewährt

Kreis Neuwied - Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Neuwied haben 2009 durchschnittlich jeweils 496 kg Abfälle erzeugt. Hiervon konnten 385 kg/Einwohner einer Verwertung zugeführt werden. Daraus errechnet sich eine Verwertungs- quote von nahezu 80 Prozent. Dieses positive Fazit zieht der Erste Kreisbeigeordnete und Abfallwirtschaftsdezernent Achim Hallerbach: „Insgesamt wurden im letzten Jahr 90.486 Tonnen Hausabfällen gesammelt. Hiervon wurden 18.441 Tonnen als Restabfall in der Mechanisch-Biologischen- Abfallbehandlungsanlage (MBA) Linkenbach behandelt und davon letztendlich lediglich knapp 8.000 Tonnen deponiert. Beim Bioabfall, Sperrmüll und bei Metallen konnten die Sammelmengen und damit die Verwertungsquoten jeweils leicht gesteigert werden.“
Insgesamt 70.027 Tonnen Hausabfälle wurden einer Verwertung zugeführt. Neben der blauen Papiertonne (13.804 Tonnen) verzeichnen auch die anderen Fraktionen aus der Scheck- kartensammlung wie Sperrmüll (6.548 Tonnen), Metalle
(1.536 Tonnen) und Grünabfälle (2.958 Tonnen), Abfälle aus Selbstanlieferungen an den Abfallentsorgungsanlagen des Landkreises Neuwied und auch die Sammelmengen der grünen Tonne/DSD-Abfälle (9.587 Tonnen) sowie der Glascontainer (4.000 Tonnen) stabile Wertstoffmengen.
Die Sammelmengen aus der blauen Papiertonne im Landkreis Neuwied sind bereits seit Jahren auf einem konstanten Niveau. Lediglich auf Grund der letztjährigen Konjunkturdelle wurden in 2009 etwas geringe Papiermengen gesammelt. Der erzielte Papierpreis unterlag in 2009 starken Schwankungen. Wurden in 2008 im Jahresschnitt noch ca. 60 Euro je Papiertonne erzielt, so konnten in 2009 lediglich knapp 35 Euro je Tonne Papier erreicht werden. Zum Jahresanfang 2009 reduzierte sich der Marktpreis sogar gegen null Euro. Zum Jahresende 2009 und Anfang 2010 erholte sich der Papierpreis wieder deutlich. „Trotz dieser Marktschwankungen zeigt sich, dass die Einführung der Papiertonne aus ökologischer und ökonomischer Sicht die richtige Entscheidung war“, unterstreicht 1.Kreisbeigeordneter Achim Hallerbach.
Die Abfallbilanz 2009 zeigt Art, Menge und Verbleib der verwerteten sowie der beseitigten Abfälle des Landkreises Neuwied für das zurückliegende Jahr. Bei der Pro-Kopf-Sammlung aus der braunen Bioabfalltonne ist der Landkreis Neuwied bereits seit Jahren in der Landesabfallbilanz führend. Die 163 kg je Einwohner aus 2008 konnten in 2009 nochmal auf 169 kg gesteigert werden. Die Entwicklung der Sammelmengen aus der grauen Restabfalltonne hat sich nach Rückläufen bis 2008 in 2009 stabilisiert. Axel Braun von der Abteilung Abfallwirtschaft erklärt dies: „Neben dem Wegfall der letzten Industriecontainer in den Jahren 2006 und 2007, wurde in 2008 im Rahmen des Erwerbes der grauen Abfallbehälter das diesbezügliche Behältervolumen angepasst und letzten Endes reduziert. Mithin erklärt sich der insbesondere in 2008 deutliche Rückgang der Sammelmengen. Wir gehen für die nächsten Jahre von einer Stabilisierung auf dem derzeitigen Niveau aus. Das Pro-Kopf Abfallaufkommen im Landkreis Neuwied liegt leicht über dem Vorjahresniveau.“
Neben den Abfallfraktionen Papier, Bioabfall und Restabfall, werden über das bürgerfreundliche und komfortable Scheckkartensystem des Landkreises noch Grünabfall, Sperrabfall, Metalle und Elektronik- schrott gesammelt. Hinzu kommen noch die Selbstanlieferungen dieser Abfallfraktionen, sowie die Holzmengen an den Abfallentsorgungs- anlagen des Landkreises. Auch die über die grüne Tonne eingesammelten Leichtverpackungen (LVP) und Glas finden in der Abfallbilanz Berücksichtigung. Die leichte Verwertungssteigerung in 2009 resultiert vorwiegend aus der Mehrmenge beim Bioabfall.
Aus diesen verwerteten Abfallmengen errechnet sich dann die Pro-Kopf-Menge von ca. 385 kg/Einwohner. Hieraus resultiert für 2009 eine Verwertungsquote von 79,29 Prozent. Auf Grund der höheren Verwertungsmengen und demgegenüber gleichbleibenden Restabfallmengen, konnte die Verwertungsquote gegenüber 2008 noch einmal geringfügig gesteigert werden.
Hallerbach abschließend: „Im Landesvergleich liegt der Landkreis Neuwied mit dieser Verwertungsquote auch in 2009 unter den Top 5. Dies zeigt uns, dass wir mit unserem Abfallwirtschaftskonzept auf einem guten und vor allem konkurrenzfähigen Weg sind.“

(Asbach, 10.08.2010)

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