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Wettbewerb zur Steigerung der Energieeffizienz - Abwärmenutzung

Die Abwärmenutzung stellt ein ökologisch sinnvolles und wirtschaftliches Instrument zur Wärmerückgewinnung dar. Energieeffizienz und Minderung des CO2-Ausstoßes sind zentrale Zielsetzungen im Umwelt- und Klimaschutz. Die Abwärmenutzung trägt diesen beiden Zielen Rechnung, weil dadurch auf sehr effektive Weise der Einsatz von fossilem Brennstoff ersetzt werden kann. Deshalb möchte der Landkreis Neuwied in Kooperation mit der IHK, SÜWAG und den Stadtwerken Neuwied (SWN) einen Ideenwettbewerb zur Nutzung der Abwärme ausrufen und gleichzeitig diesen Bereich der Energieerzeugung stärker in den Fokus der Region zu stellen. V.l.n.r.: Volker Schwarzmeier (IHK), Priska Dreher (Kreisverwaltung Neuwied), Udo Engel (SWN), 1.Kreisbeigeordneter Achim Hallerbach, Dr. Sabine Dyas (IHK), Günter Henning (SÜWAG), Ina Heidelbach (Kreisverwaltung Neuwied), Dr. Jürgen Mertens (Unternehmer aus Asbach, Vorteil Center).

 

Die Abwärmenutzung stellt ein ökologisch sinnvolles und wirtschaftliches Instrument zur Wärmerückgewinnung dar. Energieeffizienz und Minderung des CO2-Ausstoßes sind zentrale Zielsetzungen im Umwelt- und Klimaschutz. Die Abwärmenutzung trägt diesen beiden Zielen Rechnung, weil dadurch auf sehr effektive Weise der Einsatz von fossilem Brennstoff ersetzt werden kann. Deshalb möchte der Landkreis Neuwied in Kooperation mit der IHK, SÜWAG und den Stadtwerken Neuwied (SWN) einen Ideenwettbewerb zur Nutzung der Abwärme ausrufen und gleichzeitig diesen Bereich der Energieerzeugung stärker in den Fokus der Region zu stellen.

Kreisbeigeordneter Achim Hallerbach stellte den Wettbewerb gemeinsam mit den Vertretern der Kooperationspartner vor. Ziel des Wettbewerbes, so Hallerbach, sei es, die Abwärmenutzung stärker in den Fokus der Betriebe in der Region zu stellen: „Die Initiatoren erwarten hier auch Impulse für die heimische Wirtschaft und wir gehen von hohem Potential an Betrieben aus."

Auch Dr. Sabine Dyas und Volker Schwarzmeier von der IHK betonten, dass Energiefragen und Informationen über Einsparmöglichkeiten ganz oben auf der Agenda von Unternehmen stünden. Für die lokalen Energieversorger erläuterten Günter Henning (Süwag) und Udo Engel (SWN), dass auch die Energieversorger es als ihre Aufgabe betrachten, Kunden im Bereich Energie und Energieeinsparung zu beraten.

Als Unternehmer stellte Dr. Jürgen Mertens (Vorteil-Center Asbach und Unkel) seine Projekte vor. So konnte sein Unternehmen durch zahlreiche Maßnahmen der Energiegewinnung sowie der Energieeinsparung in erheblichem Maße die Betriebskosten eindämmen.

 

Industrie und Gewerbe verbrauchen mit 44,1% fast die Hälfte der in Deutschland umgesetzten Endenergie und geben davon prozeßbedingt oft erhebliche Teile als Abwärme in die Umwelt.

Energieeffizienz und Minderung des CO2-Ausstoßes sind zentrale Zielsetzungen im Umwelt- und Klimaschutz. Die Abwärmenutzung trägt diesen beiden Zielen zweifach Rechnung:

* auf sehr effektive Weise wird der Einsatz von fossilem Brennstoff ersetzt *die Atmosphäre wird weniger stark aufgeheizt.

Die Abwärmenutzung stellt daher ein ökologisch sinnvolles und wirtschaftliches Instrument der Wärmerückgewinnung dar.

 

Abwärme bis 60°eignet sich für die Raumlufterwärmung, Warmwasser- und Prozesswärmeerzeugung. Ein Abwärmeniveau ab 100° kann zur Kälteerzeugung angewendet werden. Abwärme ab 150° eignet sich auch zur Erzeugung von Strom.

Besonders bei Abwärme aus industriellen Prozessen ist die betriebsinterne Nutzung oftmals nicht oder nur unzureichend möglich. Anstatt weitere Energie in die Ableitung bzw. Kühlung zu verwenden, können z.B. auch außerhalb des Betriebes Privathaushalte  oder öffentliche  Gebäude geheizt werden. Abwärme ist im ErneuerbareEnergieWärme-Gesetz als Ersatz für den Einsatz von regenerativer Energie anerkannt.

Um die technischen und finanziellen Risiken für die Unternehmen zu reduzieren und das eigene Kapital auf die Produktionsanlagen zu konzentrieren, besteht die Möglichkeit, Projekte zur Wärmerückgewinnung und Abwärmenutzung durch Contracting oder Leasing abzuwickeln. Als Partner kommen hier die Energieversorgungsunternehmen als auch Komponentenhersteller und Anlagenbauer in Frage.

Ziel des Wettbewerbes ist es die Abwärmenutzung stärker in den Fokus der Betriebe in der Region zu stellen.

 

Für die besten Ideen stehen folgende Preise bereit:

     Software zum Energiecontrolling plus 1 Jahr Bereitstellungsgebühr  Süwag Wert 3.600 €

     Energieberatung Stadtwerke Neuwied Wert 2.000 €

     Weiterbildung zum Energiemanager  IHK  Wert 2.000 €

     Weiterbildung zum Energiebeauftragen IHK Wert 1000 €

Bewerben können sich Unternehmen aus dem Landkreis Neuwied. Es können sowohl Ideenskizzen als auch umgesetzte Abwärmekonzepte eingereicht werden. Es werden Konzepte, die die Abwärme im Betrieb wiederverwerten  als auch Projektvorschläge, die die Abwärmenutzung außerhalb des Betriebe zur Beheizung oder Kühlung öffentlicher  oder privater Gebäude ins Auge fassen oder schon zur Verfügung stellen, zugelassen.

Einsendeschluss ist der 31. Juli 2010.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Es können formlose aussagekräftige  Bewerbungsunterlagen eingereicht werden, aus denen die eingesparte Energie, eingesetzte bzw. einzusetzende Techniken sowie kurze Angaben zu Kosten und Wirtschaftlichkeit zu entnehmen sind.

Der Jury werden u.a. Vertreter IHK sowie der SWN und Süwag angehören. Im September werden wir die Preisträger auf einer Tagung zu dem Thema Energieeffizienz bekanntgeben.

 

Ankunft zum Wettbewerb erteilt:

 

Kreisverwaltung Neuwied

Frau Dreher

02631-803 650

priska.dreher@kreis-neuwied.de

 

Bewerbungen können auf dem Postweg eingereicht werden:

 

Kreisverwaltung Neuwied

Abteilung Bauen und Umwelt

Stichwort: Wettbewerb zur Steigerung der Energieeffizienz – Abwärmenutzung Wilhelm-Leuschner-Str. 7-9

56564 Neuwied


(Asbach, 23.04.2010)

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