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Energiebeirat besichtigt Energie-plus-Gebäude

Der Energiebeirat des Landkreises Neuwied unter Leitung von Achim Hallerbach, 1. Kreisbeigeordneter des Landkreises Neuwied überzeugte sich von dem innovativen Konzept der neuen Dreifeld-Sporthallle. Siegfried Ewens, leitender Ingenieur bei der Verbandsgemeinde Asbach führte den Energiebeirat des Landkreises Neuwied durch die neue Dreifeld-Sporthalle der Ortsgemeinde Windhagen.

Gebäude verbrauchen heute noch ungefähr ein Viertel des Gesamtenergieverbrauches. Davon 90% für Heizung und Warmwasser. In Windhagen wurde von der Gemeinde ein Gebäude errichtet, das mehr Energie erzeugt als es verbraucht. Der Energiebeirat des Landkreises Neuwied unter Leitung von Achim Hallerbach, 1. Kreisbeigeordneter des Landkreises Neuwied überzeugte sich von dem innovativen Konzept der neuen Dreifeld-Sporthallle.  Siegfried  Ewens, zuständig bei der Verbandsgemeinde Asbach für die Umsetzung des Projektes  erläutert " Energie wird für diese  Sporthalle ausschließlich mit regenerativen Energien erzeugt. Eine Wärmepumpe überträgt die Wärme aus dem Erdreich auf die Fußbodenheizung der Halle.  Die Sonne erwärmt in Solarmodulen   auf dem Dach das Duschwasser. Für Spitzenverbräuche unterstützt ein Pelletkessel mit Holzenergie diese Systeme.  Eine kontrollierte Belüftung entzieht der Abluft wieder die Wärme und gibt sie in das Gebäude zurück. Dadurch ist auch für einen optimalen Luftaustausch gesorgt. Eine Photovoltaikanlage mit 99 KWp erzeugt den Strom."

Im Anschluss gegrüßte Helmut Hecking, Ausbildungsleiter, die Beiratsmitglieder in den Räumen der Firma Wirtgen. Mit der Ausbildungsphilosophie des Hauses ist  es bis heute gelungen jeden Auszubildenden zum erfolgreichen Abschluss  seiner Lehre zu begleiten. Dies quittierten die Beiratsmitglieder mit spontanem Applaus. Helmut Hecking beschrieb anschließend verschiedene Energieeffizienzmaßnahmen des Betriebes.  Bei der hochmodernen Pulverbeschichtungsanlage wird z. Bsp. die Wärme im Kreislauf geführt.  Abwärme bei der Drucklufterzeugung wird für die Warmwassererwärmung genutzt.  Alle Dächer, die über 10 Jahre alt waren sind mit entsprechender Wärmedämmung erneuert worden.

Die Energie aus Biomasseproduktion ist eine Chance für den  ländlichen Raum und seine Bewohner. Bioenergie soll 2030 nach der politischen Vorgabe der Bundesregierung  17% der Gesamtenergie erzeugen. Die dazu angelegte Beratungs- und Öffentlichkeitskampagne mit kostenlosen Angeboten für Kommunen, Landwirte und Unternehmen aber auch Schulen stellten im Anschluss Dr. Klaus Wemken  und Sebastian Müller von  der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung vor.  Dabei wiesen sie daraufhin, dass die Bundesanstalt eine neutrale Grundberatung anbietet, die z.B.  individuelle Lösungen für einen Betrieb oder Betriebsgemeinschaften aufzeigen kann,  aber auch offen ausspricht, wann z.B. eine Biogasanlage keine Perspektive darstellt.

Energieversorger bieten heute nicht nur Energie an, sondern haben einen ganzen Reigen an Serviceangeboten auf Lager. Herr Lorenz von der Süwag erläuterte die Serviceleistungen seines Unternehmens. Von Beratungsangeboten zum Energiesparen für den Privathaushalt bis zu verschiedenen Formen von Energiecontracting, bei dem der Energieversorger auch die Heizungsanlage stellt  und betreibt,  reicht mittlerweile das Angebot der Süwag. Das Unternehmen fördert Energieausweise für die öffentlichen Gebäude. Es bietet die Überwachung der Energieverbräuche auch für Unternehmen an. Ein weiteres Serviceangebot ist das  Energiecontrolling bei dem auch Energieeffizienzmaßnahmen bei der Umsetzung von Fachingenieuren der Süwag koordiniert werden. Achim  Hallerbach bedankte sich im Namen des Energiebeirates bei den Referenten. " Die dargestellten Dienstleistungsangebote werden wir in der Arbeit dieses Gremium weiter aufgreifen und mit verschiedenen angesprochenen Akteursgruppen vertiefen". 


(Asbach, 1.04.2010)

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