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Mehr als 100 Kinder kreisweit erhalten einen Essenszuschuss im Kindergarten 

„Der im vergangenen Jahr erstmalig aufgelegte Sozialfonds in Kindertagesstätten ermöglicht zur Zeit mehr als 100 Kindern im Kreisjugendamtsbezirk Neuwied – ohne die Stadt Neuwied - die Teilnahme am Mittagessen im Kindergarten“, erklärt der 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach.

Für sie werden Essenskosten von durchschnittlich 1,50 Euro pro Mahlzeit aus den Mitteln des Sozialfonds übernommen. In den insgesamt 26 Kindertagesstätten kreisweit, in denen Kinder aus Mitteln des Sozialfonds unterstützt werden, wird durchschnittlich 4 bis 5 Kindern die Einnahme eines warmen Mittagessens ermöglicht.

Der Sozialfonds für das Mittagessen geht auf eine Vereinbarung zwischen Land, Landkreis- und Städtetag Rheinland-Pfalz zurück. Ziel ist die Sicherstellung des Mittagessens in Kindertagesstätten für Kinder aus sozial bedürftigen Familien. Von dem landesweiten Budget in Höhe von 1,5 Mio. Euro entfällt auf den Kreisjugendamtsbezirk Neuwied nach einem landeseinheitlichen Verteilungsschlüssel ein Betrag von rund 35.400 Euro.

Getragen ist die Verteilung von Mitteln aus dem Sozialfonds von folgenden Grundsätzen:

Alle Kinder, die die Kindertagesstätte besuchen, sollen die Möglichkeit haben, dort ein Mittagessen einzunehmen. Kein Kind soll aufgrund mangelnder finanzieller Leistungsfähigkeit vom gemeinsamen Mittagessen ausgeschlossen werden. Kriterium für die mangelnde finanzielle Leistungsfähigkeit sind u.a. der Bezug von Grundsicherung nach SGB II, Leistungen nach SGB XII und dem Asylbewerberleistungsgesetz.

„Der Sozialfonds versetzt uns in die Lage, auch denjenigen Kindern ein warmes Mittagessen anzubieten, deren Eltern aus wirtschaftlichen Gründen nicht in der Lage sind, die Kosten für das Mittagessen im Kindergarten aufzubringen. Damit wird der Kindergarten einmal mehr seiner Aufgabe gerecht, auch soziale Benachteiligungen abzubauen bzw. auszugleichen“, erklärt Hallerbach.

Ausgehend von 20 „Kindergartentagen“ im Monat und durchschnittlichen Essenskosten in Höhe von 2,50 € pro Mahlzeit müssten Eltern bis zu 50 € im Monat hierfür aufbringen. „Für Eltern mit geringem Einkommen oder im Sozialleistungsbezug ein Betrag, der schwerlich aufzubringen ist“, so Hallerbach weiter.

Finanzielle Verantwortung tragen die Eltern, deren Kinder aus Mitteln des Sozialfonds unterstützt werden insoweit, als sie einen Beitrag von mindestens 1,00 € pro Essen selbst zahlen.

Fragen zum Sozialfonds für das Mittagessen beantwortet der zuständige Kindergarten oder auch das Kreisjugendamt (Kerstin Grüber, Telefon 02631/ 803 – 242).

(Asbach, 03.05.2010)

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