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Kita-Rechtsanspruch bedarfsgerecht gedeckt

Kita-Rechtsanspruch bedarfsgerecht gedeckt Achim Hallerbach: ab September bietet der Kreis flächendeckende Angebote  
für Zweijährige - Wichtiger Schritt zu einem kinder-, jugend- und familienfreundlichen Landkreis - Dank an Gemeinden, Träger und Erzieherinnen.

Kreis Neuwied. Ab dem 01. August hat der Landkreis Neuwied gemeinsam mit den Kommunen die Verpflichtung zur Sicher- stellung des Rechtsanspruches auf einen Kindergartenplatz für alle Kinder ab dem zweiten Geburtstag bis zum Schuleintritt. "Auf diese Aufgabe haben sich Landkreis Neuwied, Gemeinden, kirchliche und freie Kindergartenträger in den vergangenen Monaten intensiv vorbereitet.  
Nach aktuellem Planungsstand werden kreisweit zum 01. August bzw. 01. September über 700 Betreuungsplätze für Zweijährige und zum Teil auch jüngere Kinder zur Verfügung stehen", erklärt der Erste Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach.

Spätestens zum 1. September 2010 kann dann bereits vier von fünf Zweijährigen ein entsprechender Kindergartenplatz angeboten werden.  
Allein zwischen September 2009 und September 2010 erhöht sich das Angebot kreisweit um rund 180 Plätze, von damals 530 auf nun 712 Plätze.
Damit ist nach Darlegung des Dezernenten für Jugend und Familie Achim Hallerbach jedoch der bedarfsgerechte Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren keineswegs abgeschlossen: "Es kommen eine ganze Reihe von Änderungen in den Betriebskonzepten, die erst nach dem 01.09.2010 wirksam werden können, weil beispielsweise notwendige An-, Umbau- oder Neubaumaßnahmen erst später abgeschlossen sein werden." Dies betrifft zurzeit u.a. Asbach, wo nach Fertigstellung der im Bau befindlichen HTZ-Kita ein umfangreicheres Angebot an sogenannten U3- Plätzen und integrativen Plätzen gemacht werden kann oder auch die  
Kommunalen Kindertagesstätten in Unkel und in Dierdorf. Danach besteht dann eine 82-prozentige Versorgungsquote im Kreisgebiet -  ohne Stadt Neuwied. Punktuell sieht Hallerbach, dass bereits jetzt für die Zweijährigen eine 100-%ige Versorgungsquote nachgefragt und erfüllt werden kann.

Mit dem U3-Ausbau verbunden ist für den Landkreis Neuwied auch eine finanzielle Herausforderung. Ungeachtet der hiermit ebenfalls einhergehenden Steigerung der Personalkosten wird sich der Landkreis Neuwied auch an den notwendigen Investitionskosten beteiligen. Dies gilt für Neubaumaßnahmen ganzer Gruppen ebenso wie für notwendige Um- oder Ausbauten, wie etwa den Anbau eines Schlafraumes, den Umbau des Sanitär- und Pflegebereiches", so Achim Hallerbach. Nach heutigen Berechnungen schlagen diese Maßnahmen allein beim Kreis mit rund zwei Millionen Euro zu Buche. Die gesamten Investitionskosten liegen derzeit bei über sieben Millionen Euro.
"Wir haben in den vergangenen eineinhalb Jahren mit den Kommunen, den kirchlichen und freien Trägern sowie den Erzieherinnen vor Ort einen beachtlichen Kraftakt leisten können. Dafür gilt allen Beteiligten ein herzliches Wort des Dankes", betont der Erste Kreisbeigeordnete Hallerbach. Ohne diesen gemeinsamen Schulterschluss seien die gesetzlichen Herausforderungen nicht umsetzbar. "Damit haben wir einen weiteren wichtigen Schritt zu einem kinder-, jugend- und familienfreundlichen Landkreis Neuwied getan",  so                   Achim Hallerbach abschließend.


 



(Asbach, 04.08.2010)

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