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Ausbau der Schulsozialarbeit im Landkreis Neuwied schreitet voran 


Hallerbach betont die Bedeutung als Leistung der Jugendhilfe und Schnittstelle zur Schule – Neue Antragsteller müssen Hausaufgaben abarbeiten

Kreis Neuwied – Das Land Rheinland-Pfalz hat der Kreisverwaltung nun auch offiziell mitgeteilt, dass weitere Mittel zur Förderung von Stellen im Bereich der Schulsozialarbeit bereitgestellt werden. „Zurzeit sind an allgemeinbildenden Schulen im Bereich des Landkreises (ohne Stadt) an den Realschulen Plus in Asbach, Unkel, Linz, Dierdorf und Puderbach Stellen für Schulsozialarbeiter eingerichtet. Für eine Stelle am Standort Realschule Plus  Waldbreitbach wurde die Landesförderung beantragt, die Stelle befindet sich zurzeit auf der Warteliste“, erklärt der 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach.

Die Realschule Plus in Neustadt hat zwischenzeitlich ebenfalls formlos einen Bedarf angemeldet. Wie Achim Hallerbach mitteilt, wird der Landkreis Neuwied auch für diese Schule einen Antrag auf Landesförderung stellen, sofern eine entsprechend erforderliche Bedarfsanalyse die Notwendigkeit bestätigt. Die Schule wurde zwischenzeitlich aufgefordert, die entsprechenden Grundlagen zu ermitteln und die Bedarfsstrukturen im Rahmen einer Analyse darzustellen. „Bevor eine Landesförderung beantragt wird, müssen zuerst die Hausaufgaben gemacht werden.“ Hierzu erwarte das Ministerium Plandaten der jeweiligen Schule. So unter anderem in welchem Umfang konkret auf die Hilfestellung externer Institutionen zurückgegriffen oder welche Konzepte bei bestimmten Problembereichen angewendet werden, wie zum Beispiel bei Schulverweigerern. Aber auch der Anteil auffälliger Schüler, die Art der Auffälligkeiten und Anzahl der Problemfälle müssen bei der Beantragung an das Land mit einfließen.

„Unabdingbar ist für den Kreis, dass Stellen für Schulsozialarbeit nur eingerichtet werden können, wenn auch eine entsprechende Förderzusage des Landes für den einzelnen Standort vorliegt“, betont Dezernent Hallerbach. Dieses ergibt sich zum einem aus den Fördervoraussetzungen des Landes, zum anderen zwingend aber auch aus der dramatischen Haushaltslage des Kreises, die eine Einrichtung von Stellen ohne die entsprechenden Fördermittel von Seiten des Landes nicht zulässt.
Im Falle von Schulen die nach der Schulreform beispielsweise aus ehemaligen Haupt-, Dualen Oberschulen, Regionalen und Realschulen miteinander zu Realschulen plus verschmolzen sind, sei hier bei der Bedarfsermittlung natürlich auch der vorherige Bedarf zu berücksichtigen.
Wichtig erscheint Achim Hallerbach, dass die Aufgabengebiete der Schulsozialarbeiter von der antragstellenden Schule konkret beschrieben und für den jeweiligen Schulstandort entwickelt werden. „Immerhin handelt es sich bei der Schulsozialarbeit um eine Leistung der Jugendhilfe. Die Schulsozialarbeiter in den allgemeinbildenden Schulen sind Mitarbeiter des Jugendamtes, quasi eine „Außenstelle des Jugendamtes“ in den jeweiligen Schulen“, so der 1.Kreisbeigeordnete.

Nicht nur aufgrund der steigenden Zahl von Kindeswohlgefährdungen und schwierigen Schülern hat die Schnittstelle Jugendhilfe-Schule in den vergangenen Jahren eine zunehmende Bedeutung erhalten. Während Jugendhilfe allerdings primär darauf ausgerichtet ist, Eltern in der Erziehungsleistung zu unterstützen, hat die Schule auch weiterhin einen pädagogischen Auftrag, der sich nicht allein in der reinen Wissensermittlung erschöpft. „So wird der pädagogische Auftrag der Schule und die ergänzende Hilfestellung von Seiten des Jugendamtes eine weiter wachsende Bedeutung haben, wenn durch das Elternhaus eine Erziehung von Kindern nicht mehr hinreichend sichergestellt werden kann“, so abschließend der 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach.

(Asbach, 11.03.2011)

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