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Asbach kämpft weiter für Mittelzentrum

Asbacher CDU ist empört über Buchwalds Verhalten, sein Vorgehen ist stil- und kopflos

Auf große Irritationen und Unverständnis stoßen die Äuße-rungen des Linzer Stadtbürgermeisters Adi Buchwald um die Bemühungen der Gemeinde Asbach zur Aufstufung als Mittelzentrum. Die CDU-Fraktion im Ortsgemeinderat Asbach sieht in dem Vorgehen der Linzer einen strategisch falschen Ansatz. "Buchwald schüttet Öl ins Feuer des falschen Lagers und schwächt damit den nördlichen Landkreis", ist sich der Asbacher CDU-Fraktionschef Achim Hallerbach sicher.

Harsche Kritik aus der Bevölkerung und aus den Reihen der CDU ist auf den Vorstoß des Linzer Stadtbürgermeisters Buchwald zu verzeichnen. "Die CDU in der Ortsgemeinde Asbach hat in den vergangenen 15 Jahren mehrfach Anträge in die Räte eingebracht, verabschiedet, und insbesondere auch von der Kreisverwaltung Unterstützung für die Aufstufung vom Grund- zum Mittelzentrum erhalten. Was hat Herrn Buchwald mit dieser Aktion geritten," fragt sich der CDU-Fraktions-vorsitzende Achim Hallerbach. Wenn man berücksichtige, dass die Kreisverwaltung Neuwied als Untere Landesplanungs-behörde die Einstufung als Mittelzentrum bereits 1994 befürwortet und die Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald dem Anliegen mit großer Mehrheit, mit nur einer Neinstimme und einer Enthaltung, zugestimmt hat, stellt sich Hallerbach die Frage, warum der Linzer Stadtchef jetzt mit Kanonen auf längst abgehandelte Themen schieße. "Wir gehen nicht davon aus, dass nach mittelalterlicher Burgherren-mentalität, jegliche prosperierende Aktivitäten anderer Gemeinden unter Beschuss genommen werden. Letztendlich komme die Asbacher Wirtschaftskraft auch Linz zu Gute," betont der CDU-Fraktionschef. Und dies nicht ohne Grund: Das Steueraufkommen aus dem Norden des Kreises hat es schließlich mit ermöglicht, dass auch in Linz der Schulstandort im letzten Jahr ausgebaut und gestärkt wurde. "Unsere Politik lebt nach dem Prinzip: Wer nicht handelt wird behandelt," so Fraktionschef Hallerbach. Insofern werde sich die CDU-Mehrheitsfraktion in der Gemeinde Asbach das Heft des Handelns nicht aus der Hand nehmen lassen.

Asbach habe sich weiter nach vorne entwickelt und die dynamische Wirtschaftsentwicklung im Raum Asbach-Neustadt(Wied) habe zudem zu einer erheblichen Ausweitung des Arbeitsplatzangebotes beigetragen. "Per saldo ergibt sich hier ein deutlicher Einpendlerüberschuss," so Hallerbach. Der Raum Asbach-Neustadt(Wied) erfüllt alle zur Anerkennung eines Mittelzentrums erforderlichen Kriterien (zur Hochschulreife führende Schule, Akut-Krankenhaus, Hallenbad und weitere größere Sportanlagen). Darüber hinaus verfügt Asbach über eine umfassende ärztliche Versorgung, über einen Rettungsdienst mit Notarztsystem und einer Schlaganfall-einheit. Die Verbandsgemeindeverwaltung ist mittlerweile Standort eines eigenen Bauamtes. "Auch die Zulassungsstelle ist notwendigerweise hier angesiedelt," stellt die CDU-Fraktion fest. Die infrastrukturelle Ausstattung, die an ein Mittelzentrum zu stellen ist, wird mehr als erfüllt. Die CDU hebt hervor, dass die Mittelzentren, denen die Verbandsgemeinde Asbach planerisch zugeordnet wird bzw. räumlich am nächsten liegen (Linz, Dierdorf, Altenkirchen), für den Asbacher Raum faktisch keine Bedeutung haben und die Zuordnung somit den tatsächlichen Verhältnissen in keiner Weise entspricht. Der Raum Asbach-Neustadt(Wied) orientiert sich nach Nordrhein-Westfalen. Zu den aufgezählten benachbarten Mittelzentren bestehen keine oder nur minimalste Verflechtungen. Dies beruhe teilweise auf historischen Bindungen als auch auf den gegebenen infrastrukturellen Möglichkeiten. "Die muss auch die Landesregierung anerkennen. Sie kann nicht auf einem Lage-plan Menschen und Heimat einer Region unterordnen, zu der es keine Verflechtung gibt", so Achim Hallerbach. Gerade die Nähe zum Wirtschaftsraum Rhein-Sieg und zur Bundesstadt Bonn müsse aus kreis- und landespolitischer Sicht die Stärkung des Raumes Asbach-Neustadt(Wied) zum Ziel haben.

Sollte bei der bevorstehenden Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes eine Aufstufung des Raumes Asbach-Neustadt(Wies) nicht erfolgen, würden die damit verbundenen Nachteile im Vergleich zu den unmittelbaren Nachbarn in Nordrhein-Westfalen dauerhaft festgeschrieben und könnten für Linz mittelfristig belastend wirken, stellt die CDU-Fraktion fest. "Da die Ausweisung als Mittelzentrum für die weitere Entwicklung des Nahbereiches von besonderer Bedeutung ist, nicht zuletzt wegen der Frontstellung zum Nachbarland Nordrhein-Westfalen, fordern wir weiterhin und mit Nachdruck die Anerkennung und die Aufstufung des derzeitigen Grundzentrums Asbach/Neustadt zu einem Mittelzentrum," erklärt der Asbacher CDU-Fraktionsvorsitzende Achim Hallerbach.

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