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Albert-Schweitzer-Schule soll Ganztagsschule werden

CDU-Fraktion sieht Schulstandort Asbach gestärkt

Mit einem Ganztagsschulangebot will die Asbacher Albert-Schweitzer-Schule - Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen - zum 01. August 2006 starten. Schulleiter Ottmar Leimbach stellte in einem Gespräch mit der CDU-Fraktion im Ortsgemeinderat Asbach das Konzept vor. "Zur Stärkung des Schulstandortes Asbach werden wir die Bemühungen der Albert-Schweitzer-Schule tatkräftig unterstützen", bekräftigt CDU-Fraktionsvorsitzender Achim Hal-lerbach.

Geplant ist die Ganztagsschule in neuer Form. Als Angebotsschule mit freiwilliger Teilnahme soll sie von Montag bis Donnerstag ein Ganztagsangebot bis ca. 16 Uhr anbieten. Eine externe Mittagsverpflegung wird auf Grund der räumlichen Nähe zur Kamillus-Klinik in einem separaten Speiseraum favorisiert. Auf der Basis einer Kooperation und strategischen Partnerschaft zwischen Albert-Schweitzer-Schule und Kamillus-Klinik, sollen Räumlichkeiten sinnvoll und effektiv genutzt werden. Bauliche Erweiterungen an der Raumstruktur der Förderschule würden damit nicht notwendig.
Hallerbach, gleichzeitig Mitglied im Kreistag, betont, das freiwillige Maßnahmen immer besser und erfolgreicher seien, als per Gesetz und Verordnung. Dadurch werde Kreativität, Einsatzwille, Identifikation und Akzeptanz gefördert.

Innerhalb von zehn Jahren hat sich die Schülerzahl in der Förderschule verdoppelt. "In Folge einer stark veränderten Schülerschaft in den letzten Jahren im Sinne eines sozialen Brennpunktgeschehens hat sich die pädagogische Arbeit an der Asbacher Förderschule qualitativ und inhaltlich neuen und veränderten Herausforderungen stellen müssen", erläutert Ottmar Leimbach. Die Aus-gangslage für einen Teil der Kinder und Jugendlichen ist schwierig. Geprägt durch teils unterschiedlich entstammenden sozio-kulturellen Situationen, wie zum Beispiel allein erziehender Eltern, aus Patchwork-Familien, problematischen sozialen Herkunftsmilieus, Migrantenfamilien, schwierigen sozio-emotionalen Befindlichkeiten oder auch klinisch und therapeutisch behandelter Nachsorge, bestehe dringende Notwendigkeit ein Ganztagsschulangebot zu schaffen. Schulleiter Leimbach ist gemeinsam mit dem Kollegium überzeugt, dass mit speziellen Maßnahmen soziale Benachteiligungen und zum Teil daraus resultierende individuelle Beeinträchtigungen kompensiert und überwunden werden können. Im Rahmen erster Erhebungen werden von insgesamt 118 Schülern/innen für das Schuljahr 2006/07 bereits 53 Ganztagsschülern/innen erwartet. 90 Prozent wohnen in der Verbandsgemeinde Asbach, die übrigen kommen aus benachbarten Verbandsge-meinden.

Bereits seit mehreren Jahren hat die Albert-Schweitzer-Schule Erfahrung mit speziellen nachmittäglichen Lernförderprogrammen und Hausaufgabenbetreuung. Auf dieser Plattform will Ottmar Leimbach weiter und umfassender aufbauen. Ein besonderes Gewicht wird auf der Hausaufgabenbetreuung mit intensiver, individueller Betreuung und Anleitung zu einem strukturierten Arbeitsverhalten liegen. Selbständiges und eigenverantwortliches Arbeiten soll gefördert werden. Zusätzliche individualpädagogische Lernförderprogramme gelangen zum Einsatz. Das Gesamtkon-zept der Ganztagsbetreuung weist neben unterrichtsbezogenen Ergänzungen, themenbezogene Vorhaben und Projekte, die Förderung sowie Freizeitgestaltung als Gestaltungselemente auf. Diese Gestaltungselemente sind dann verbindlich.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende begrüßt die Bemühungen der Albert-Schweitzer-Schule, mit verschiedenen Einrichtungen und Schulen zu kooperieren, um geeigneten Schüler/innen das Ziel des Hauptschulabschlusses zu ermöglichen. Hierbei sei insbesondere an eine enge Kooperation mit der benachbarten Regionalschule gedacht.

Mit dieser schulformübergreifenden schulischen Maßnahme, würde der Schulstandort der Verbandsgemeinde Asbach im Rahmen einer dezentralen Versorgungsstruktur im Landkreis Neuwied gestärkt und das pädagogische Angebot erweitert, bekräftigte Achim Hallerbach. Das Schaffen eines erweiterten qualifizierten schulischen Angebotes böte Schülern und Eltern eine breitere und flexible Schullaufbahnentscheidung vor Ort.

Nachdem die Evangelische Kindertagesstätte und die Grundschule "Am Frankenwall" bereits erfolgreich Ganztagsangebote installiert haben, die Förderschule bald gleiches anbiete, müsse davon ausgegangen werden, dass nun auch die Regionalschule spätestens für das Schuljahr 2007/2008 ein entsprechendes Kon-zept erstelle und beantrage. "Wir werden im Verbandsgemeinderat für einen solchen Vorstoß sicherlich eine breite Mehrheit finden", unterstrich Achim Hallerbach.

(27. Oktober 2005)

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