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Bebauung "Domblick" in Löhe: Grünes Licht für Vorverfahren

CDU befürwortet behutsame Entwicklung und ist gegen soziale Entfremdung

Einer weiteren baulichen Entwicklung für Löhe/Limbach/Hussen erteilte der Ortsgemeinderat Asbach in seiner jüngsten Sitzung grünes Licht. Der Bebauungsplan "Domblick" in Löhe wurde mit Mehrheit der CDU und FWG in die nächste Runde geschickt. Die SPD stimmte dagegen. "Die CDU steht hinter dem erklärten Willen, regionale Entwicklungspotenziale zu schaffen, insbesondere für den Limbacher Raum. Dabei müssen Grundprinzipien der Nachhaltigkeit und der Ressourcenschonung in Einklang gebracht werden", sagte Achim Hallerbach, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Ortsgemeinderat Asbach.

Insgesamt über 48.000 Quadratmeter Fläche, die zu 77 Prozent als Baufläche ausgewiesen werden soll, stehen zur Verfügung. Davon fallen knapp 5.900 Quadratmeter als Öffentliche Fläche, Verkehrsfläche und Fußwege ab. Knapp 11 Prozent der Gesamtfläche müssen von den Eigentümern als ökologische Ausgleichsfläche erbracht werden. Bis zu 40 neue Baugrundstücke mit einer Größe von mindestens 600 Quadratmetern für Einzelhäuser und 300 Quadratmetern für Doppelhaushälften in offener Bauweise können sich am südwestlichen Ortsrand von Löhe entwickeln.
Damit eine dem dörflichen Umfeld angepasste Struktur erhalten bleibt, werden zahlreiche Detailpunkte im künftigen Bebauungsplan festgesetzt. Kostenträger der Planung und Erschließung sind die Grundstückseigentümer, deren Wünsche bereits in das Konzept eingeflossen sind. "Trotz der Finanzierung der Bebauungsplanung durch Private behalten wir als Gemeinde weiterhin das Zepter der Planungshoheit in der Hand", schlug Fraktionschef A-chim Hallerbach die Befürchtungen der Opposition aus, keine Planungskontrolle zu haben.

Zu entscheiden hatte der Rat über die Abschnittsbildung und zeitlichen Realisierung. Unterteilt wird das Gebiet in drei Bauabschnittsflächen. Begonnen werden soll im nordwestlichen Bereich über die Erschließung der Rosenstraße.
Mit einer 90-prozentigen Bebauungsquote der Abschnitte, will die Gemeinde eine kontrollierte Steuerung des Eigenwachstums von Löhe vornehmen. "Mit einer behutsamen Flächenzusteuerung erfolgt eine soziale Integration der neuen Infrastruktur und tritt damit einer sozialen Entfremdung entgegen. Wir wollen den Ort nicht sprengen, indem wir das Gebiet auf einmal in die Bebauung führen", begründete Hallerbach die Quotierung. Diese sinnvolle Vorgehensweise berücksichtige die örtlichen Bedürfnisse und den tatsächlichen Bedarf, zumal die Quote nicht dogmatisch zu betrachten sei.
Mit dem Instrument der "internen Baulandumlegung", können die Grundstücksflächen individuell und bedarfsorientiert in die jeweiligen Bauabschnitte überführt und platziert werden. Damit würden Bauwünsche und Erfordernisse gemeinschaftlich Rechnung getragen werden. Achim Hallerbach, CDU-Fraktionsvorsitzender, begrüßte die Planung und hob hervor, dass die kommunalen Wünsche nach einer sensiblen Entwicklung im Außerortbereich berücksichtigt werden.

(14. November 2005)

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