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CDU wird am fachmedizinischen Ausbau der Kamillus Klinik Asbach festhalten - Lücken im Med-AS schließen

Asbach braucht Fachärzte, keine Hausärzte - Irritation und großes Unverständnis: Ärzte sollten sich vom Offenen Brief distanzieren - Wohl des Bürgers steht im Vordergrund - Kundenorientiertes Verhalten der Ärzte gefordert

Der offene Brief der Ärzteschaft der Verbandsgemeinde Asbach stößt in der Öffentlichkeit und bei Kommunalpolitikern auf großes Unverständnis, entrüstete Reaktionen und sorgt für Irritationen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger berichten immer häufiger über mehrwöchige Wartezeiten auf Termine, zeitraubende Anreisen und stundenlanges Ausharren in den Wartezimmern der Facharzt-praxen. Umso unverständlicher sei die Reaktion des Ärztenetzes Med-AS auf die Unterversorgung mit Fachärzten im Großraum Asbach. Im Rahmen einer Klausurtagung stellte die CDU-Fraktion nochmals klar, dass es bei den Bemühungen rein um die Ansiedlung von Fachärzten ginge, und nicht um zusätzliche Allgemeinmediziner, denn hier liege die Quote bereits über dem Durchschnitt. Vielmehr müss-ten die Lücken im Med-AS geschlossen werden.

"Das wir heute in Asbach Fachärzte der Kinderheilkunde, der Gynäkologie, Neurologie und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde haben, ist insbesondere dem Bemühen von Ortsbürgermeister Helmut Reith zu verdanken", unterstrich CDU-Fraktionsvorsitzender Achim Hallerbach. An dieser Zielsetzung werde die CDU-Mehrheitsfraktion weiterarbeiten. Das Fachärzteangebot müsse um die Fachbereiche Orthopädie, Augenheilkunde, der Radiologie und der Urologie dringend erweitert werden. Denn genau in diesen fachmedizinischen Bereichen, würden den Patienten teils exorbitante Wartezeiten zugemutet. "Und gerade da, hilft leider kein kurzer Griff zum Telefon der Ärztenetz Med-AS-Mitglieder, da diese Fachärzte in der Verbandsgemeinde Asbach einfach nicht vorhanden sind", so Hallerbach weiter. Auch auf Dauer kann der Hausarzt nicht den Facharzt ersetzen. Diesen Standortnachteil gelte es für die Region auszugleichen.

Die Kamillus Klinik soll nach dem Willen der CDU-Fraktion auch künftig eine bedeutende Rolle in der medizinischen Grundversorgung spielen. "Wir haben vor drei Jahren die Idee entwickelt, im Rahmen der Standortsicherung der Klinik, dass Angebot über die Facharztschiene auszubauen. Es soll keine Konkurrenz aufgebaut, es sollen Ergänzungen angeboten werden, von denen vor allem die im Ärztenetz Med-AS zusammengeschlossenen Ärzte partizipieren und damit deren Schwachstellen zu schließen sind. Davon werden wir uns keinesfalls abbringen lassen", betonte Achim Hallerbach. Insbesondere zu nutzende Synergien in der Auslastung von teuren medizinischen Geräten, wie des Computer-Thomographen, stehen dabei im Blickwinkel.

Der CDU-Fraktionschef betrachtet den offenen Brief von der Intention her als "zu kurzsichtig betrachtet". Wenn es in der Verbandsgemeinde Asbach Ärzte gebe, die Patienten lange Warte- und Fahrzeiten zu Fachärzten zumuten, dann sei dieses Ansinnen weder "kundenorientiert" noch am "Wohl des Menschen" ausgerichtet.

Das Gewinnen weiterer Fachärzte biete ebenfalls die Chance von zusätzlicher wirtschaftlicher Entwicklung. Mit der Niederlassung des Hals-Nasen-Ohren-Arztes hat sich in Asbach ein neuer Hörgeräteakustiker angesiedelt. Mit einem Orthopäden könnten sich Orthopädie-Dienstleister etablieren und die Auslastung von Krankengymnastik und -therapie steigern, mit einem Augenarzt würde der Optiker gestärkt und die Apotheken profitieren gleichfalls. "Alle Demografie-Berichte bestätigen für die Region Asbach in den nächsten 15 bis 20 Jahren einen Bevölkerungszuwachs. Dabei etabliert sich eine Altersgruppe, die verstärkt fachmedizinische Betreuung benötigt. Hinzu kommt eine überdurchschnittliche Kaufkraft, die weit über dem des Landkreises Neuwied und dem Land Rheinland-Pfalz liegt", beschreibt der CDU-Fraktionsvorsitzende Hallerbach die Wirtschaftskraft der Region.

Die CDU-Fraktion in Asbach unterstützt die Bemühungen der fünf Bürgermeister, das Wohl der Bürgerinnen und Bürger durch die Gewinnung weiterer Fachärzte auszubauen, um somit die Gesundheit in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen, und nicht die wirtschaftlichen Eigeninteressen. Sollten sich Vermutungen und Äußerungen bestätigen, dass die Praxis Wenning/Furzynski das eigene wirtschaftliche Interesse in den Vordergrund der Aktion stelle, sollten sich die anderen Allgemein- und Fachmediziner in der Verbandsgemeinde von diesem Agieren distanzieren. "Die Basis für ein vernünftiges und zukunftsorientiertes Miteinander ist vorhanden. Wer sich nicht ausgrenzen möchte, sollte jetzt seine Bereitschaft erklären, für weitere Fachärzte zu sorgen und damit den Menschen in der Region zu helfen", appelliert Achim Hallerbach an die Ärzteschaft.

(10. April 2006)

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