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Vier-Punkte-Plan der CDU-Fraktion wurde einstimmig angenommen

Achim Hallerbach: "Lebensnerv und Nabelschnur" zur A3 ausbauen und begradigen

Die eigenen Stärken ausbauen und die infrastrukturellen Bedingungen verbessern. Mit einem Vier-Punkte-Plan fordert die CDU-Fraktion in der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderates Asbach die Landesregierung in Mainz auf, dem Landesbetrieb für Straßen und Verkehr in Koblenz notwendige Haushaltsmittel zur Verfügung zu stellen, da-mit die Leistungsfähigkeit der verkehrsmäßigen Anbindung des Ortes an das überregionale Straßennetz verbessert werden könne. "Unser Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau der Landesstraße 272 als Anbindung zur A3, Anschlusspunkt Bad Honnef/Rottbitze, sowie der Teilumgehung von Asbach", konkretisiert CDU-Fraktionsvorsitzender Achim Hallerbach die Notwendigkeit.

Seit vielen Jahren kämpft die CDU Asbach für bessere Anbindungen an das weitere Straßennetz wie an die Bundesautobahn. Für die Ortsgemeinde ein existenzielles Anliegen, da Kommunen mit direkter Lage an der Autobahn oder Bundesstraße eine steigende gewerbliche Entwicklung haben, in der Ortslage Asbach hingegen stagniert sei.
Zur Verbesserung der Situation verabschiedete der Gemeinderat nunmehr einstimmig den Vier-Punkte-Katalog der CDU-Fraktion. Dringlich sei der Ausbau der Landesstraße 272 von Asbach bis zur Landesgrenze in Stockhausen in ihrer gesamten Länge mit der Begradigung der Serpentinen bei Rauenhahn. Vor genau 40 Jahren erfolgte der letzte Ausbau dieses Teilstücks. Mehrere Anträge blieben ohne Erfolg. Mit dem Ausbau sollen weitere Schwachstellen in diesem Teilabschnitt gelöst werden. "Die auf dieser Strecke einmündenden Gemeinde- und Kreisstraßen wie zum Beispiel in Bennau, Drinhausen oder Rauenhahnermühle müssen verkehrsgerecht ausgebildet und angebunden werden", ergänzt Achim Hallerbach den CDU-Antrag. Ebenfalls sollen Bushaltebuchten für den Schulbusbetrieb und den ÖPNV die Sicherheit der Kinder verbessern.

Die Diskussion, ob zuerst die Serpentinen oder das Gewerbegebiet entstanden sei, könne nicht zielführend sein. Den Oppositionsvorwurf einer verfehlten Gewerbestandortpolitik des Amtsvorgängers Edmund Buchholz ließ Hallerbach so nicht stehen. Vielmehr habe die Ortsgemeinde in den vergangenen Jahren mehrfach versucht im Bereich Germscheid/Musser Heide mit der Ortsgemeinde Buchholz ein autobahnnahes Gewerbegebiet umzusetzen. Dies sei durch kampagnenträchtige Interventionen von der SPD verhindert worden.

Zweiter Antragsschwerpunkt liegt in der Realisierung der Teilumgehung von Asbach. Ziel solle sein, den Innerort um den allgemeinen Verkehr, den Verkehr der durch den Ort führenden Autobahnumleitung (U 11) und den Zu- und Abverkehr des am Ortsrand gelegenen Einkaufsbereichs und Gewerbegebietes zu entlasten. "Der Einkaufsbereich im Gewerbegebiet von Asbach ist allein täglich Ziel von 5.000 bis 7.000 Fahrzeugen", beschreibt der CDU-Fraktionsvorsitzende die Situation. Gleichzeitig fordert die CDU den Ausbau und die Begradigung der Landesstraße 255 zwischen Löhe und Griesenbach. Sie stelle eine wichtige Verbindung zur Bundesstraße 8 dar, die wiederum seit der Wiedervereinigung elementare Wirtschaftsräume im Osten mit dem Westen verbinde.

Im vierten Antragspunkt sieht die Fraktion den Ausbau der Landesstraßenverbindung 255 zwischen den beiden Orten Neustadt und Asbach. "Die L 255 ist die wichtige und einzige Verbindung der beiden das Grundzentrum Asbach/Neustadt bildenden Hauptorte mit ihren infrastrukturellen Einrichtungen, wie der Verwaltung, Klinik, Einzelhandel in Neustadt und Asbach sowie den weiterführenden Schulen in Neustadt", so Achim Hallerbach.

Außerdem habe der Verkehr nicht zuletzt wegen des erfreulichen überdurchschnittlichen Bevölkerungszuwachses erheblich zugenommen. "Die Verbandsgemeinde Asbach ist eine prosperierende Region mit bedeutender Wirtschaftskraft, die letztendlich ein erhebliches am Steueraufkommen beiträgt. Jetzt erwarten wir auch einen bescheidenen Rückfluß in Form von funktionalen und intakten Straßen", unterstreicht CDU-Fraktionschef Hallerbach die Forderungen.

"Unser Hauptaugenmerk liegt vor allem auf dem Ausbau der L 272 von Asbach bis zur Landesgrenze samt der Begradigung der Serpentinen bei Rauenhahn. Solange diese Situation nicht verbessert ist, werden wir wesentliche Probleme für die weitere Entwicklung und Besiedelung des Gewerbegebietes in Asbach haben", so der CDU-Fraktionsvorsitzende. Augenblicklich befinden sich viele Landesstraßen in einem besonders schlechten Zustand. "Diese und andere Strecken könnten vielmehr die Härtetest-Strecke eines regional bekannten Stoßdämpferherstellers sein. Wenn man jedoch in das benachbarte Bundesland NRW einfährt, findet der Autofahrer eine bessere Straßenqualität", erzürnt sich Hallerbach.

Mit diesem Antrag will der Rat Bürgermeister Siegfried Schmied und Ortsbürgermeister Helmut Reith für weitere Gespräche und Verhandlungen mit der Landesregierung und dem Landesbetrieb unterstützen. "Wir werden weiter für unsere Ziele kämpfen! Nur mit Visionen und kräftig strampeln haben wir eine Zukunft", ist sich CDU-Fraktionsvorsitzender Achim Hallerbach sicher.

(2. Oktober 2006)

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