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Änderungsverfahren Bebauungsplan Drinhausen

CDU fordert: Bürger sollen angehört werden - 13 neue Bäume sollen angepflanzt werden

Der Bebauungsplan Drinhausen soll nach der illegalen Baumfällaktion im Juni auf Wunsch des künftigen neuen Eigentümers in einigen Punkten modifiziert werden. Die laufenden Bußgeldverfahren sind noch nicht abgeschlossen, zwischenzeitlich ermittelt die Kripo. “Der Bebauungsplan Drinhausen ist ein sehr sensibles Projekt. Unsere Forderung war, die Bürger frühzeitig in das gewünschte Planänderungsverfahren mit einzubeziehen”, so der CDU-Fraktionsvorsitzende im Ortsgemeinderat Asbach, Achim Hallerbach. Bürger sehen in dem veränderten Bebauungsplan eine gute Lösung für Drinhausen.

Dem Umweltfrevel müsse natürlich weiterhin nachgegangen werden. “Die neuen Antragsteller haben unabhängig vom Ausgang des Ordnungswidrigkeitsverfahrens ein Recht darauf, dass sie fair und objektiv behandelt werden”, unterstrich Achim Hallerbach.

Das Änderungsverfahren beinhaltet die Neuanpflanzung von 13 neuen Laubbäumen als Ersatz für die illegal gerodeten. Die südlichen Bauflächen sollen mehr Abstand zur Kreisstraße erhalten, damit die Nutzung der Gärten optimiert und die Südausrichtung besser genutzt werden kann. Knackpunkt war die Möglichkeit der Einrichtung von Einliegerwohnungen, die bisher nicht möglich waren. Die Zulassung von nur einer Wohneinheit je Wohnhaus soll weiterhin unverändert bleiben. Insgesamt könnten maximal ein bis zwei zusätzliche Wohnhäuser nach dem neuen Plan gebaut werden.

Die CDU-Fraktion unterstrich, dass man sich den Interessen des Eigentümers nicht verschließen könne. Man sei seitens der Gemeinde bisher sensibel mit dieser Fläche umgegangen und werde es auch künftig tun. “Der bisherige Bebauungsplan ermöglicht kein Mehrgenerationenwohnen in einem Wohnhaus. Dies ist nicht verantwortlich und beschränkt den Eigentümerkreis erheblich, dann nur noch auf Wohlbetuchte”, argumentiert Achim Hallerbach.

“Wir wollen auf dieser Fläche definitiv keine Wohnhauskasernen wie bereits an anderer Stelle geschehen”, bekräftigt Achim Hallerbach. Dennoch müsse hinterfragt werden, ob es vertretbar sei, in einem Einfamilienwohnhaus zumindest eine Einliegerwohnung zuzulassen, damit Kinder oder auch die Eltern im Kreis der Familie wohnen können und so ihr familiäres- und soziales Netzwerk nicht verlieren. Ein Mehrgenerationenwohnen sei Verpflichtung für heute und morgen, zumal die kurzen Wege zur Grundversorgung ins Asbacher Einkaufs- und Gewerbegebiet eine wesentliche Stärke und Nutzenvorteile für Jung und Alt darstelle.

Regelungsbedarf sah man in dem zu erwartenden Verkehrsaufkommen. Formell betrachtet sei der ruhende und fließende Verkehr im Bebauungsplan geregelt. Auch hier wurden nach dem Willen der CDU-Fraktion Mechanismen gesucht, die eine ungewollte Ausweitung verhindern. Schon vor Jahren hat die Gemeinde Asbach eine strengere Stellplatzregelung verab-schiedet und umgesetzt.

Korrekturbedarf sah die CDU-Fraktion in der Anbindung an die Kreisstraße. “Einen direkten Anschluss der Südparzellen an die Kreisstraße bringt zusätzliche Gefahrenquellen, insbesondere im Kurvenbereich. Deshalb wurden die Zufahrten auf nur noch eine reduziert, die anderen erfolgen mit einer inneren Erschließung über die Gemeindestraße”, begründet Hallerbach die Änderung.

“Ich bin erleichtert und froh, dass das gemeinsame Gespräch mit den Bürgern und den Investoren harmonisch und mit einer einmütigen Lösung geführt wurde. Wenn man miteinander redet, kann man eine breite Akzeptanz für vernünftige Regelungen finden”, so Hallerbach. Die Kompromissbereitschaft des Investors im Rahmen der Bürgerversammlung war sehr hilfreich. “Der jetzige Plan ist im Gesamtergebnis eine deutliche Verbesserung. Die Gestaltung des Innenbereiches ist ordentlich und ansprechend gelöst”, konstatiert der Fraktionsvorsitzende der CDU. Der Gemeinderat verabschiedete kürzlich die Änderungen des Bebauungsplanes Drinhausen und gehen nunmehr in die Offenlage.

(16. Oktober 2006)

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