CDU Kreisverband Musterstadt
CDU Kreisverband Musterstadt
Ortsverband Asbach
CDU Kreisverband Musterstadt  
   HomeHome  KontaktKontakt  ImpressumImpressum  SitemapSitemap
 

  VorstandPresse
VorstandTermine

Erstellung eines Energiekonzeptes für Asbach

Energie-Mix könnte öffentliche Gebäude versorgen

Das Asbacher Verwaltungsgebäudes und die benachbarten öffentlichen Gebäude, wie die Feuerwehr, das Bürgerhaus, die Regionalschule mit Schwimmbad, Grundschule und Kindergarten, sollen im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung in ein optimiertes Energiekonzept gefasst werden. In einem Schreiben an Bürgermeister Siegfried Schmied, bittet der CDU-Fraktionsvorsitzende im Ortsgemeinderat Asbach, Achim Hallerbach, um eine entsprechende energiekonzeptionelle Betrachtung und Untersuchung.

Im Hinblick auf die steigenden Energiekosten und der Reduktion von Treibhausgasen, seien auch die Kommunen gehalten, stärker denn je, Energieeinsparungen zu untersuchen und unter wirtschaftlichen Aspekten umzusetzen. Im Rahmen eines Energie-Mixes aus Solartechnik, Fotovoltaik, Geothermie, Wärmepume u.a. könnte sogar eine autarke Energieversorgung aufgebaut werden, bei denen auch die anderen gemeindlichen Gebäude partizipieren. "Energieüberhänge könnten durch Einspeisung dem freien Markt angeboten werden", unterstreicht Achim Hallerbach. Die geeignete Schnittstelle zur Erstellung eines solchen Energiekonzeptes sieht er im Vorfeld der weiteren Rathaussanierung. Technische Anforderungen könnten jetzt in der Vorplanungsphase berücksichtigt werden.

Die Investitionen für den Bau einer Fotovoltaikanlage amortisieren sich derzeitig in einem Zeitraum von zehn bis zwölf Jahren. Die Lebensdauer einer Anlage liegt bei ca. 25 bis 30 Jahre. Die Einspeisungsvergütung beträgt rund 52 Cent pro Kilowattstunde. Hallerbach geht davon aus, dass die Preise für Solaranlagen in den nächsten zwei Jahren weiter fallen werden. Wegen des knappen und damit teuren Siliziums für die Solarzellen, hing die Investition immer sehr eng mit der öffentlichen Förderung zusammen. Erst kürzlich hat die Firma Würth Solar in Schwäbisch Hall die ersten siliziumfreien Solarmodule in Serie produziert. "Damit wurde ein neues Kapitel der Fotovoltaik aufgeschlagen, da die Produktion ohne diesen knappen, teuren Rohstoff auskommt", ist CDU-Fraktionschef Achim Hallerbach der Meinung. Die neuen Module können eine Leistung von 14,8 Megawatt erbringen.
Berechnung belegen, dass zwischen den Jahren 2012 und 2016 der Solarstrom in der Erzeugung genau so viel kostet wie der herkömmliche Strom aus fossiler und nuklearer Energie. Der konventionelle Strom wird in den nächsten fünf Jahren 30 bis 40 Prozent teurer, der Solarstrom bis 30 Prozent billiger. Bereits heute müssten noch stärker die Weichen für alternative Energieformen gestellt werden.

Neben den wirtschaftlichen Vorteilen sei natürlich der eigene Beitrag zum Umweltschutz zu berücksichtigen. Mit derartigen alternativen Energieformen kann ein erheblicher Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgase und damit ein kleiner Beitrag zur steigenden Erderwärmung und gegen den Klimawandel geleistet werden.

(06. November 2006)

zurückweiter


Linie

Seite drucken | nach oben


Ticker
Linie