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Mahnmal soll an die ehemalige Jugendherberge in Asbach erinnern

Wo sich in den vergangenen Jahren zahlreiche Wohnhäuser entwickelt und viele neue Familien angesiedelt haben, erinnert nur noch der Name des Baugebietes “Jugendherberge” an die Vergangenheit. Ein Mahnmal mit Abbildung sowie Informationen über die damalige Einrichtung der Jugendherberge beantragte die CDU-Fraktion im Ortsgemeinderat Asbach im Bereich der Grünanlage. “Wir sollten uns bewusst machen, welch geschichsträchtige Gebäude in exponierter Lage es sich bei der seinerzeitigen Jugendherberge gehandelt hat und welche Auswirkungen es hatte”, begründet CDU-Fraktionsvorsitzender Achim Hallerbach den Fraktionsantrag.

Die 1937 erbaute 118-Betten-Einrichtung brannte am 24. März 1945 durch Treffer der heranrückenden Kriegsmaschinerie nieder. Auf einen längere Zeit diskutierten Wiederaufbau wurde verzichtet, da der Jugendherbergsverband sein Interesse an dem Standort Asbach aufgegeben hatte. Die Gemeinde konnte jedoch die Fläche sichern, auf dem das Gebäude gestanden hat.

Mit dem Einleiten der Bauleitplanung für das gleichnamige Neubaugebiet, beschloss der Gemeinderat auf Vorschlag der CDU-Fraktion, dass die Grundstücke der ehemaligen Jugendherberge nicht bebaut werden sollten. “Unser Anliegen war es, die Grünfläche als parkähnliche Anlage mit einem Kinderspielplatz für die Allgemeinheit zu erhalten", erklärt Achim Hallerbach für die CDU-Fraktion.

Nunmehr seien Park und Grünfläche im Wesentlichen fertig gestellt. Das Neubaugebiet selbst sowie die Haupterschliessungsanlage sind mit einem an die Jugendherberge erinnernden Namen versehen. Über die Historie des Kernbereiches sage dies aber dem unbefangenen und externen Betrachter zu wenig.

"Wir möchten mit einem Gedenk- und Informationssystem ein Mahnmal einrichten, welches vor allem auf die Greueltaten des NS-Regimes verweist. Geschichte darf nicht totgeschwiegen werden. Geschichte muss auch für nachfolgende Generationen als Mahnung aufbereitet werden", so Hallerbach.

Mit den Stimmen der CDU und SPD wurde der Kulturausschuss beauftragt, gemeinsam mit Zeitzeugen historische Dokumente und Geschichten zusammen zu tragen, ein Informationssystem aufzubereiten und den Schulen als Anschauungsthema anzubieten.

(24. November 2006)

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