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CDU will weitere Bauflächen im Zentralort Asbach aktivieren

Frühzeitig Weichen für die Zukunft Asbachs stellen

Die CDU-Fraktion verabschiedete in der letzten Sitzung des Gemeinderates Asbach die Aufstellung von Bebauungsplänen für die im Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde Asbach ausgewiesenen Baureserveflächen für die Bereiche Asbach-Walgenbach, zwischen der Straße nach Hofen mit einem Sporn Richtung Pees, sowie westlich der Waldstraße und in Asbach-Parscheid, nördlich der Parscheider Straße. “Bevor wir in die Planaufstellung gehen, wollen wir im ersten Schritt die Eigentümer der betroffenen drei Planbereiche in einer Anliegerversammlung anhören”, betont der Asbacher CDU-Fraktionsvorsitzende Achim Hallerbach. Die Festlegung der künftigen Planbereichsgrenzen solle erst danach erfolgen, wenn bekannt sei, ob und für welche Teilbereiche mit einer Zustimmung zumindest der Mehrheit der Grundstückseigentümer gerechnet werden könne.

Das Baugebiet “Jugendherberge” ist inzwischen weitgehend baulich überstellt

Im Neubaugebiet “Walgenbach, Flur 12” hat sich eine überraschend starke Bautätigkeit entwickelt, so dass in diesem Gebiet in spätestens zwei Jahren auch mit der Bebauung der käuflichen Grundstükke gerechnet werden kann. “Damit wäre dieses Wohngebiet in entsprechend kurzer Zeit besiedelt”, zeigt sich Achim Hallerbach überrascht.

Im Baugebiet “Im Steinchen” wird derzeit über die Erschließung eines kleineren Teils des Gebietes mit den Eigentümern verhandelt. Der Ausgang der Verhandlungen sei ungewiss. Der größere Teil des Baugebietes stehe in absehbarer Zeit nicht zur Verfügung.

Für das Neubaugebiet “Margarethengarten” ist seit 2001 ein Bebauungsplan in Vorbereitung. Ein Teil der vorgesehenen Baugebietsfläche ist durch das Gebiet “Radenheckelchen” inzwischen verbindlich beplant worden und baulich genutzt. Die noch zu beplanende Fläche wurde durch den Flächennutzungsplan und mit Rücksicht auf die talseitige Feuchtfläche erheblich reduziert. “Damit werden sich die Reserven der Ortsgemeinde Asbach an Wohnbauflächen innerhalb weniger Jahre erschöpfen, wenn wir nicht rechtzeitig die Weichen stellen für neue Wohnbauflächen”, prognostiziert der CDU-Fraktionschef.

Seit Mitte diesen Jahres muss mit einer zusätzlichen Umweltverträglichkeitsprüfung im Rahmen der Bauleitplanung mit noch längeren Zeiten der baureifen Aufbereitung von Bauflächen gerechnet werden. Dadurch können mit Planung, Baulandumlegung und Roherschließung bis zu fünf Jahren in Anspruch genommen werden. “Um jedoch eine Kontinuität des Angebotes von Bauflächen insbesondere für jüngere Familien zu erhalten, müssen hinsichtlich der im Flächennutzungsplan ausgewiesenen Baureserveflächen über die Aufnahme der verbindlichen Planung mit den Eigentümern gesprochen werden”, so Achim Hallerbach.

Die Umsetzung der Ausweisungen im Flächennutzungsplan in Bebauungspläne decke sich mit der landesplanerischen Stellungnahme zum Flächennutzungsplan. Sie sehe eine Konzentration der Neubauflächen am zentralen Ort vor, während für die übrigen Ortsteile lediglich eine das Eigenwachstum abdeckende Ausweisung von Neubauflächen empfehle.

Städteplanerisch deckt sich die mittelfristige Erweiterung der Bauflächen auch mit den infrastrukturellen Zielsetzungen der Gemeinde, die vorhandenen infrastrukturellen Ressourcen zu nutzen, die Infrastruktur zu stärken und weiter zu unterbauen sowie das Ganze der Bevölkerung über kurze Wege zugänglich zu machen.

“Da die Neubaugebiete überwiegend von jüngeren, noch im Arbeitsprozess stehenden Menschen besiedelt werden, sollten auch die Einnahmen aus der Einkommensteuer nicht unterschätzt werden, an der die Gemeinde nach Maßgabe der Einkünfte der in der Gemeinde wohnenden Bürger beteiligt wird”, erklärt der Fraktionsvorsitzende.

Letztlich kann die Schaffung günstiger Voraussetzungen für die Ansiedlung junger Familien mit dazu beitragen, die negativen Folgen der erwarteten demographischen Entwicklung mit einem vorhergesagten Geburtenrückgang und einer schnell fortschreitenden Vergreisung abzufedern und abzumildern.

(27. November 2006)

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