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Blaue Tonne hat sich bewährt und hilft bei Gebührenstabilität

Jahresergebnis in der Abfallwirtschaft des Kreises Neuwied konnte leicht verbessert werden

“Die Entscheidung für eine getrennte Papiersammlung war ökologisch wie ökonomisch richtig. Die mit der Einführung der blauen Tonne verbundenen Einsparungen werden den Erwartungen entsprechen und bei rund eine Million Euro liegen”, erklärt Kreistagsmitglied und Mitglied im zuständigen Kreisausschuß für Umwelt und Abfallwirtschaft, Achim Hallerbach.

Die im Rahmen der Nachtragsdebatte im Kreistag vorgelegten Zahlen verweisen auf ein insgesamt rund 377.000 Euro verbessertes Jahresergebnis in 2006. Mit dem voraussichtlichen Jahresgewinn von rund 1,857 Millionen Euro können die aufgelaufenen Verlustvorträge aus der Vergangenheit in Höhe von 1,133 Millionen Euro gedeckt werden sowie der vorgeschriebene Mindestgewinn in Höhe von 471.000 Euro der Erhöhung des Eigenkapitals dienen. Mit einem kleinen Sicherheitspolster von ca. 300.000 Euro können unvorhergesehene Risiken abgepuffert werden. “Damit befindet sich die Abfallwirtschaft im Landkreis Neuwied insgesamt auf einem soliden und zukunftssicheren Weg. Der Dank für die gute Arbeit gilt vor allem dem zuständigen Dezernenten, dem 1. Kreisbeigeordneten Dr. Heinz-Jürgen Scheid, sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Abfallwirtschaftsbetrieb”, betont Achim Hallerbach.

Die Wiederinbetriebnahme der in erheblichem Umfang nachgerüsteten Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) in Linkenbach sowie das Inkrafttreten der verschärften gesetzlichen Rahmenbedingungen für Siedlungsabfälle im Jahr 2005 ist im Wirtschaftsplan deutlich zu verspüren. Dank der intensiven Bemühungen von Dr. Heinz-Jürgen Scheid konnte eine aktive Kooperation mit den beiden Landkreisen Rhein-Hunsrück und Bad Kreuznach sowie mit dem Deponiezweckverband Eiterköpfe (Mayen-Koblenz) vereinbart werden, die sich positiv im Zahlenwerk niederschlägt.

“Die nationale Abfallwirtschaft hat sich grundlegend verändert, der wir verpflichtend Rechnung tragen mussten”, unterstreicht das Asbacher Kreistagsmitglied. Die aufgrund der höheren gesetzlichen Umweltstandards unvermeidliche Gebührenerhöhung konnte durch die Einführung der getrennten Papiersammlung über die blaue Tonne abgefedert werden. Die Betriebskosten der MBA halten sich nach derzeitigem Stand im Rahmen des Erwarteten. Besonders erfreulich zeige sich die Zusammenarbeit mit dem Deponiezweckverband Eiterköpfe. Bis zum Ende des Jahres sollen 20.000 Tonnen Haushaltsabfälle in Linkenbach behandelt werden. Bereits heute liege die Gesamtauslastung der Mechanisch-Biologischen Behandlungsanlage bei etwa 84.000 Tonnen.

Die sehr schwierige Thematik einer gesicherten Entsorgung der sogenannten heizwertreichen Fraktion (thermisch verwertbarer Restabfall aus der MBA) konnten nach langen Verhandlungen positiv gelöst werden. “Entgegen des überzogenen Markttrends konnte ein Entsorgungspreis von 120 Euro je Tonne vereinbart werden, der weitere zwischenzeitlich eingetretene nachteilige Entwicklungen kompensieren konnte”, erklärt Achim Hallerbach. Sofern sich die Abfallwirtschaft nicht wieder europäischen oder nationalen Gesetzgebungen beugen müsse oder sonstige Marktfriktionen auftreten, könne eine längerfristige Gebührenstabilität erreicht werden.

(17. Dezember 2006)

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