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Grünes Licht: Ortsentwicklungsplanung für Asbach wird fortgeschrieben

Ortsgemeinderat verabschiedete einstimmig CDU-Antrag - “Asbach bewegt was - Asbach 2020” - Im Frühjahr 2007 starten die Arbeitskreise

16 Jahre nach der ersten Erstellung eines Ortsentwicklungsplanes für die Ortsgemeinde Asbach wird es in naher Zukunft eine Fortschreibung geben. So der einmütige Wille des Ortsgemeinderates Asbach, der nunmehr dem CDU-Antrag auf Fortschreibung des Ortsentwicklungsplanes grünes Licht gab. “Ich bin froh, dass alle dem Projekt zugestimmt haben und wir im Grundsatz alle auf einer Linie sind”, erklärte Ortsbürgermeister Helmut Reith nach der Sitzung.

Unter dem Motto “Asbach bewegt was - Asbach 2020!” formulierte CDU-Fraktionsvorsitzender Achim Hallerbach die Eckpfeiler und ersten Ideen und Ziele für die künftige Asbach-Vision. Das seinerzeitige Ortsentwicklungskonzept mit den vorrangig baulich-gestalterisch ausgerichteten Maßnahmen wurde, nach Ansicht der CDU-Fraktion, in vielen Bereichen erfolgreich umgesetzt, insbesondere was die Grünordnungsplanung, das Verkehrs- und Parkraumkonzept sowie die Entwicklung zum Dienstleistungs- und Einzelhandels-/Gewerbestandort angeht. Asbach habe sich als ein aktives Grundzentrum nahe am Ballungsraum Bonn/ Köln mit einer vielfältigen mittelzentrumsähnlichen privaten und öffentlichen Versorgungsstruktur etabliert. Dies sei ein wichtiger erreichter Meilenstein der vergangenen Jahre. Dies belege auch die positiven Indikatorendaten der Bertelsmann-Stiftung - "Wegweiser Demographischer Wandel", in Bezug auf die demografische Entwicklung, die soziale Lage und soziale Stabilität sowie die Wirtschaftsstruktur und den Arbeitsmarkt für die Ortsgemeinde Asbach.

Ein nach wie vor anhaltendes überdurchschnittliches Bevölkerungswachstum, die sich verändernde globale, regionale und lokale Rahmenbedingungen erfordern laut Hallerbach eine zukunftsgerichtete Orientierung der weiteren Ortsentwicklung. Dabei stehe die Sicherung des Wirtschaftsstandorts an oberster Stelle.

Für die nunmehr anstehende zweite Generation der Ortsentwicklungsplanung rücken neue Handlungsfelder und Anforderungen mit regional-ökonomischem und soziokulturellem Ansatz stärker in den Vordergrund, begründet der CDU-Fraktionschef den Antrag. Dazu zählen die Zentren-Entwicklung mit Handel, Dienstleistung als Zentralort Asbach mit dem Sitz der Verwaltung und des Rathauses, die weichen Standortfaktoren unter Berücksichtigung der soziokulturellen Entwicklung und des veränderten Gemeinwesen, die weitere Integration und Vernetzung der Ortsteile mit der Ausbildung der örtlichen Lebensmittelpunkte, das Miteinander der Generationen, die Kinder und die Jugend, die Außenbereiche mit der vielfältigen Kulturlandschaft sowie die weiteren Gemeindeverbindungen des Zentrums mit der Peripherie, vor allem aber auch die Entwicklung regionaler und kommunaler Kooperationen.

“Der Asbacher Innerort muss auch weiterhin mit eigenen Initiativen von der Gemeinde unterstützt und weiterentwikkelt werden. Innerort und Gewerbegebiet müssen sich dabei gegenseitig befruchten”, so der Fraktionsvorsitzende.

Insgesamt 13 Arbeitsfelder skizzierte Achim Hallerbach, die es zu bearbeiten gelte, darunter die Sicherung des Wirtschaftsstandorts, die Stärkung des Einzelhandels und Dienstleistungszentrums, die Verbesserung der medizinischen Betreuung und Aufwertung des “Wellness-Sektors” für die älter werdende Generation, die Sicherung und der Ausbau der Kamillus Klinik als Facharztzentrum bzw. medizinisches Versorgungszentrum, die Attraktivierung des Marktbetriebes zu Erlebnismärkten, die Verbesserung der Erreichbarkeit durch den Ausbau der L 272 Asbach zur A 3 und die Teilumgehung Asbach, die Sanierung und Attraktivierung des früheren Strandbadgeländes, der Ausbau des Sportparks. Ein wesentlicher Punkt sieht Hallerbach auch in der Attraktivierung des Wohnraumes in den Innerorten. “Wir müssen mit den Eigentümern sowie insbesondere jungen Menschen und Familien Konzepte entwickeln, die das Wohnen und Leben im Innerort wieder interessant werden lassen”, so der Fraktionsvorsitzende.

Um die künftige Vision auf eine breite Basis zu stellen, werde ein Beteiligungsprozess der Bürger ein wesentliches Instrument sein. “Wichtig ist für die CDU, die Einbeziehung der Asbacher Bevölkerung und der gesamten sozialen Gruppen. Dadurch wollen wir eine stärke Entwicklung von Eigeninitiativen und die Motivation zu eigenverantwortlichem Handeln stärken”, unterstrich Achim Hallerbach.

Mit der Auftaktveranstaltung im September im Asbacher Bürgerhaus haben die Bürger erste allgemeine Informationen erhalten. “Zahlreiche interessierte Bürger haben sich für eine aktive Mitarbeit in Arbeitskreisen eingetragen. Da wir nun auf eine Förderungszusage für die weiteren Arbeitskreismaßnahmen warten müssen, kann frühestens im April 2007 mit der weiteren inhaltlichen Arbeit begonnen werden”, erklärt Ortsbürgermeister Helmut Reith. Bis dahin sollen die weiteren Formalien mit der Kreisverwaltung abgestimmt werden. Die Arbeitskreise werden dann besetzt mit den bereits angemeldeten Bürgern, Vereinsvertretern und Ratsmitgliedern.

(17. Dezember 2006)

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