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"Unsere Stärken ausbauen" für künftiges Mittelzentrum

Reith und Hallerbach für eigenen Weg der Verbandsgemeinde

Die Verbandsgemeinde Asbach will mit eigener Kraft und den inneren Stärken für die Anerkennung als Mittelzentrum kämpfen. Die Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Asbach, Katja Gundelach, bedauert es, dass die SPD den gemeinsamen Weg für ein starkes Mittelzentrum "Verbandsgemeinde Asbach" aufgegeben habe. Im Rahmen der erweiterten Vorstandssitzung des CDU-Ortsverbandes Asbach, diskutierten die Mitglieder mit Ortsbürgermeister Helmut Reith und dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Achim Hallerbach über den aktuellen Entwurf des Landesentwicklungsprogramms (LEP IV) und die Bemühungen zur Anerkennung als Mittelzentrum.

"Das vorliegende LEP IV hat eine Vielzahl von bewussten Schwächen", die Achim Hallerbach der Versammlung erläutert. Besonders bedauerlich sei der Aspekt, dass die hervorragenden Entwicklungen der vergangenen Jahre und die Zukunftsprognosen völlig unberücksichtigt blieben. Das Landesentwicklungsprogramm habe sich leider zu einem reinen Klientelpapier der SPD entwickelt. "Es ist erschreckend, dass die Landesregierung aus einem in der Vergangenheit fachlichen Papier nunmehr auf ein rein parteipolitisches Papier reduziert hat", bedauert der Asbacher Fraktionsvorsitzende Hallerbach.

Ortsbürgermeister Helmut Reith sprach sich erneut gegen einen Verbund mit Altenkirchen und Linz aus. Für ihn sei einmal die Lage der beiden Städte, die völlig andere Ausrichtung und Mentalität kein gemeinsamer Nenner. "Ich halte diesen Verbund für äußerst gefährlich. Die SPD erreicht damit, dass die mühsam in Asbach angesiedelten infrastrukturellen Einrichtungen, wie zum Beispiel Krankenhaus, Fachärzte oder Einzelhandel, nach Linz oder Altenkirchen verteilt werden", betont Helmut Reith. Ebenfalls zeige die Praxis, dass aus der näheren Umgebung und den angrenzenden Randgebieten mehr Menschen in die Verbandsgemeinde kommen, ihrer Arbeit nachgehen und einkaufen, als Asbacher Linz oder Altenkirchen frequentieren.

"Eine Kooperation setzt voraus, dass die Beteiligten Partner miteinander können und wollen. Kooperation braucht Freiwilligkeit", unterstreicht der CDU-Fraktionschef im Asbacher Gemeinderat, Achim Hallerbach. Das Kooperationsgebot im künftigen Landesentwicklungsprogramm könne nicht mit übergeordneten Kommunen erzwungen werden, wie bei Dierdorf/Neuwied angedacht, sondern müsse auf gleichwertiger Ebene erfolgen. Aus diesem Grund habe die Verbandsgemeinde die Kooperation der vier Ortsgemeinden beschlossen. "Jede Gemeinde hat mittlerweile seinen Aufgabenschwerpunkt gefunden. Windhagen, Buchholz, Neustadt mit Gewerbe und Industrie, Asbach mit Verwaltungssitz und Dienstleistung. Neustadt entwickle sich mittlerweile auch in Richtung Naherholung/Touristik", hebt Achim Hallerbach hervor. Die CDU werde weiter daran arbeiten, die Stärken der Gemeinden im Verbund auszubauen und damit zu stärken. Es dürfe nicht das von der SPD-Landesregierung festgeschriebene darwinistische Prinzip "Die Starken gewinnen" umgesetzt werden. Vielmehr müsse der soziale Ausgleich und die soziale Verantwortung für den ländlichen Raum praktiziert werden, so Hallerbach abschließend. Für den Fraktionsvorsitzenden gilt es, weiterhin die Trommeln des Protestes Richtung Mainz zu schlagen und dabei den heimischen Landtagsabgeordneten Erwin Rüddel zu unterstützen.

Die CDU in Asbach sieht sich ebenfalls durch den Landkreis unterstützt. "Landrat Kaul hatte sich erst kürzlich positiv für ein Mittelzentrum Asbach/Neustadt ausgesprochen", so die Vorsitzende Katja Gundelach und zitiert dabei den Landrat. "Man müsse doch zur Kenntnis nehmen, dass sich im Kreis Neuwied etwas verändert habe." Und in Richtung Rhein merkte der Landrat an, dass sich die Finanzströme durch das Landesentwicklungsprogramm überhaupt nicht ändern würden. Jedoch dies "haben die Matadore aus Linz und Unkel noch nicht begriffen".

(27. April 2007)

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