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Alter Bahnhof Asbach soll touristischer Anlaufpunkt werden

Barrierfreie Erlebniswelt als Ausflugsziel - Gastronomisches Angebot geplant

Das Projekt des Basalt-, Eisenbahn- und Landschaftsmuseums hat einen neuen Anschub erhalten: Die Gemeinde konnte kürzlich das ehemalige Bahnhofsgebäude in der Bahnhofstraße erwerben. "Damit haben wir die Chance, das frühere Gebäudeensemble dem ursprünglichen Einsatzzweck für die Öffentlichkeit als Museums- und Landschaftspark zugänglich zu machen", so Ortsbürgermeister Helmut Reith bei der Besichtigung des sehr angegriffenen Gebäudes. Für den CDU-Fraktionsvorsitzenden Achim Hallerbach könnte hier sehr bald der Ausgangspunkt für das überregionale Wanderwegekonzept liegen.

Erste Anlaufstation soll dabei das ehemalige Bahngelände sein, wobei der Schwerpunkt der musealen Aufbereitung in der Freifläche stattfinden soll. Im Bereich des Bahngeländes soll kindgerecht ein "Basaltgarten" entstehen, unterstützt durch die Schmalspurbahn. An den verschiedenen Bahnstationen wird die Entstehung und Verarbeitung des Basaltes didaktisch aufbereitet. "Wir wollen als eine Hauptzielgruppe Kindergärten und Schulen erreichen", bekräftigt Achim Hallerbach. Vier Himmelsrichtungen redu-zieren die Aufbereitung auf vier Wissens-Stationen im "Wald des Wissens" im direkt angeschlossenen Freigelände des bisherigen Bauhofgeländes. Sie beziehen sich auf die vier ehemaligen Basaltsteinbrüche Mückenfeldchen, Limbergskopf, Bennau und Hinterplag, die eine große Bedeutung für Asbach hatten. Die Wissens-Stationen erzählen von den Steinbrüchen, deren Geschichte, den sozialen Bedingungen und der technischen Aufbereitung, der Verladung und den Exportzielen des abgebauten Basalts. Die Basalt-Entstehung wird dazu im sogenannten "Basaltgarten" abgehandelt. Dabei soll auch das frühere Bachbett freigelegt und erlebbar gestaltet werden.

"Der vorhandene gemeindliche Lokschuppen ist bereits weitgehend stimmig und fertig. Er ist gleichzeitig Aufhänger zur Thematik Bröhltalbahn und dem Abtransport des Basaltes", erklärt Helmut Reith. Der Verlade- und Güterschuppen bietet sich als kleines, aber feines Eisenbahnmuseum an, das die Geschichte aufgreift und ein ergänzendes Indoor-Angebot darstellt. "Die Sanierung der Außenhülle muss behutsam erfolgen. Ein neuer Boden ist einzuziehen und die wenigen Fenster sind nach historischem Vorbild zu ersetzen. Wir müssen den Charakter der Einfachheit als gestal-terisches Ziel im Auge behalten", erklärt der CDU-Fraktionschef Achim Hallerbach. Das ehemalige Betriebsgebäude soll künftig Sanitäranlagen und weitere Nebenräume beherbergen. Im Ensemble selbst könnten gleichfalls Kulturveranstaltungen mit Bühnenangebot und private Festveranstaltungen durchgeführt werden. Ein variables Raummodul nimmt dabei die Infrastruktur für die Versorgung auf. Ortsbürgermeister Helmut Reith sieht ebenfalls eine dauerhafte Gastronomie eingebunden. "Ein Cafe und Snackangebote oder der gut bürgerliche Mittags- und Abendtisch gehören dann zum Angebot", so Reith.

Das gesamte Museumskonzept soll auch im technischen Stand ein Lehrstück sein. "Mit dem Einsatz erneuerbarer Energien, wie Sonnenenergie, Geothermie oder Strahlungssegel, wird der Asbacher Landschaftspark ein Werbeträger zeitgemäßer, technischer Gebäudelösungen", betont Achim Hallerbach. Das barrierefreie Erleben für Rollstuhlfahrer und beeinträchtig-te Menschen müsse ebenfalls garantiert werden.

Das Angebot eines Lunch-Paketes mit einheimischen Erzeugerprodukten oder das Leihen von Fahrrädern, sind ergänzende Dienstleistungen, die der Gast zukünftig am Alten Bahnhof in Asbach erwirbt, bevor er das Asbacher Landschaftumfeld per Pedes oder zu Fuß erkundet.

Zu der musealen Aufbereitung von Lokschuppen, Basaltgarten, Wald des Wissens, Bahnhofsgebäude und dem Güterschuppen, wird ein fachliches Begleitteam Wissen aufbereiten, so dass der Erlebniswert, zum Beispiel komplizierte wissenschaftliche Zusammenhänge spielerisch, pädagogisch nachhaltig zu begreifen, im Vordergrund steht. "So können Besucher, Wanderer und vor allem Schulen das Thema Basalt erleben und begreifen, bevor die früheren Schauplätze im weiteren Umfeld aufgesucht werden", so Dr. Michael Wuttke vom Landesdenkmalamt Rheinland-Pfalz in Mainz. Für ihn steht fest, dass ein solches Angebot unterschiedlichster Qualitäten Kraft hat, Asbach über die Region hinaus zu bewerben und eindeutig nachhaltig zu positionieren.

(9. Juli 2007)

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