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Pellet-Vielfalt: Mit grüner Energie heizen

"Bioenergie-Container" von AMTRA: umweltfreundlich und Kosten sparend heizen - Pelletheizungen für Kom-munen, Unternehmen und Privat

Allseits bekannt sind Umweltprobleme sowie steigende Energiepreise durch knapper werdende fossile Brennstoffe oder der erhöhte CO2-Ausstoß durch Verbrennung fossiler Stoffe. Die Folge ist der so genannte Treibhauseffekt und der Klimawandel. Mit den "Bioenergie-Modulen" der Dernbacher Firma AMTRA wird eine ökologische und ökonomische Alternative geschaffen. Der 1. Kreisbeigeordnete Dr. Heinz-Jürgen Scheid und das Kreistagsmitglied Achim Hallerbach informierten sich kürzlich über das neue Projekt.

Experten der iht GmbH, Warendorf, und AMTRA Mobilraum GmbH, Dernbach, haben sich mit Wissenschaftlern des Instituts für Anlagen-, Energie- und Maschinensysteme der Fachhochschule Köln zusammengeschlossen, um für die bisherigen, Umwelt belastenden Energiegewinnungsmöglichkeiten neue Lösungen zu finden und umzusetzen. Fossile Brennstoffe wie Erdöl oder Erdgas sind endlich; langfristig gesehen müssen innovative Verfahren entwickelt werden, die gleichzeitig genügend Energie liefern, um Rohstoffe wie zum Beispiel Erdöl, Gas und Steinkohle zu ersetzen und die Umwelt zu schonen.

"Die Pelletcontainer-Heizanlage vereint die Eigenschaften einer zukunftsfähigen Entwicklung: das Heizen mit regenerativen Energiequellen, um endliche Energieträger zu schonen, weniger CO2-Ausstoß gegenüber den fossilen Energien und zusätzlich eine hohe Kosteneinsparung durch günstigen Einkauf der Pellets", erklärt Arno Meeuwissen, Geschäftsführer der AMTRA Mobilraum GmbH aus Dernbach.

Das Prinzip der Heizung beruht auf der Verbrennung von Pellets in Heizkesseln, die mit einem Warmwasserspeicher verbunden sind. Pelletheizungen eignen sich für eine große Bandbreite von Einsatzmöglichkeiten: von Ein- oder Zweifamilienhäusern, über größere Wohn- oder Betriebseinheiten sowie für kommunale und gewerbliche Einrichtungen. Die Gesamtanlage ist als mobile Einheit, speziell für transportable Einsätze entwickelt, eignet sich aber ebenso gut für langfristige Standzeiten.

Hier sieht der 1. Kreisbeigeordnete Dr. Heinz-Jürgen Scheid interessante Ansätze für die Kommunen. "Sei es bei temporären oder langfristigen Gebäudeerweiterungen für Schulen, Kindergärten oder auch für Nebengebäude bei Sportplätzen, das AMTRA "Bioenergie-Container" eine echte Alternative, eine standortnahe Heizenergieversorgung zu gewährleisten", erklärt Dr. Heinz-Jürgen Scheid.

Zur Energiegewinnung können verschiedene Pelletmaterialien eingesetzt werden, wie z.B. aus Holz, Stroh, Getreide, Sonnenblumenschalen, Gärresten oder Rapspresskuchen. Der großmaßstäbliche Einsatz von Miscanthus, so genanntem Elefantengras oder auch Chinaschilf, ist ebenfalls in der Planung. Es verspricht hohe Erträge, benötigt keinen Dünger und kann einmal im Jahr geerntet werden. "Das Heizen mit grüner Energie ist mehrfach interessant: Reduzierung des CO2-Ausstoßes, eine wesentliche Kosteneinsparung und schont fossile Rohstoffe", unterstreicht Achim Hallerbach, Mitglied im Umweltausschuss des Kreistags Neuwied und energiepolitischer Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion.

Der besondere Nutzen der iht-Anlagen liegt in der patentierten Technik der zweistufigen Verbrennung. "Dadurch ergibt sich eine sehr hohe und effiziente Ausnutzung des energetischen Brennstoffgehalts", so Achim Schneider von der iht GmbH. Anders als die herkömmliche Verfeuerung bietet diese "zweistufige Verbrennung" einen enormen Wirkungsgrad, indem es die Biomasse als Energie vollständig ausnutzt. "Wir liegen mit unseren Immissionswerten deutlich unter den zulässigen Grenzwerten. Insofern leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes und haben eine fast staubfreie Verbrennung", unterstreicht Schneider. Und der Clou: Selbst die Verbrennungsrückstände (Asche) sind als biologischer Dünger im Garten einsetzbar. "Es gibt keinerlei Entsorgungsproblematik", hebt AMTRA-Geschäftsführer Meeuwissen hervor.

Im Gegensatz zur Treibhausgasemission bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe liegen die Pelletwerte deutlich unter den der anderen: Im Vergleich zu einem 30 Kilowatt-Heizkessel verursacht Heizöl jährlich 11.800 Kilogramm Kohlendioxid, Erdgas liegt bei 8.200 Kilogramm - die Pellets erreichen einen Wert von nur 1.800 Kilogramm pro Jahr, eine CO2-Einsparung von über 80 Prozent!

Der Anwender kann wählen zwischen Kaufen, Mieten oder Contracting-Modellen. "Einsatzbereiche im Contracting-Verfahren sind beispielsweise temporäre Schulpavillons, Schwimmbäder, Sanitäranlagen für Sportplätze, Ein- und Mehrfamilienhäuser, Wohnanlagen oder auch Gewächshäuser", so Meeuwissen. Mit der Heizanlage sind ebenfalls so genannte Wärme-Contracting-Modelle realisierbar. Bei überschüssiger Wärmeproduktion kann die nicht genutzte Energie in andere Energienetze eingespeist werden.

(10. Oktober 2007)

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