CDU Kreisverband Musterstadt
CDU Kreisverband Musterstadt
Ortsverband Asbach
CDU Kreisverband Musterstadt  
   HomeHome  KontaktKontakt  ImpressumImpressum  SitemapSitemap
 

  VorstandPresse
VorstandTermine
Foto

ISR Windhagen e.V. informiert: Erhellendes zum Thema Strompreise

Wie bei allen privaten Stromverbrauchern machen sich auch in Betrieben die steigenden Energiepreise bemerkbar. Gerade im produzierenden Gewerbe machen sie einen Strich durch die Kalkulation, da steigende Produktionskosten oftmals nur bedingt unmittelbar an den Kunden weitergereicht werden können. Unternehmern und Dienstleistern Perspektiven zu diesem Thema aufzuzeigen war das Anliegen der Informastionsveranstaltung, die am 30.10 2007 von der Initiative zur Stärkung der Region um Windhagen e.V (ISR) unter Leitung des 1. Vorsitzenden Martin Buchholz auf Einladung von Ortsbürgermeister Falk Schneider im Vereinhaus Vettelschoß ausgerichtet wurde.

Referent Harald Schott, Geschäftsführer des Elektrizitätswerks Hammermühle Versorgungsgesellschaft mbH (EWH) erläuterte den über 20 interessierten Anwesenden, aus welchen Komponenten sich der Strompreis zusammensetzt und an welchen Stellen sich Strategien entwickeln lassen, in einer Landschaft allgemein stark anziehender Energiepreise dennoch einen günstigen Strompreis zu erreichen.

Was auf den ersten Blick nicht sichtbar ist: annähernd zwei Drittel des Strompreises setzen sich aus Steuern, Abgaben und Gebühren zusammen. Allgemeine Steuen, die Förderung Erneuerbarer Energien und Netzdurchleitungsgebühren machen einen Großteil des beim Stromkunden berechneten Preises aus und sind durch Gesetze und Verordnungen festgesetzt. Beeinflussbar ist nur der eigentliche Enrgiepreis, der etwa ein Drittel beträgt. Gerade für Kunden aus dem produzierenden Gewerbe mit hohem Energiebedarf ergibt sich durch einen geschickten Einkauf von Stromkapazitäten ein großes Potential an Einsparmöglichkeiten. Hier tritt der Energieversorger, wie zum Beispiel das Elektrizitäswerk Hammermühle als individuell beratender Makler in Erscheinung, der den Energiebedarf des Kunden auf Grundlage genauer Messwerte abschätzt und maßgeschneiderte Energiekaufstrategien an Termin- und Spotmärkten erarbeitet.

Prinzipiell gilt dies auch für kleine Betriebe und Privatkunden. Während jedoch bei Großverbrauchern ein Lastprofil gemessen wird, das fortlaufend aktualisiert wird, bieten die Energieversorgungsunternehmen (EVU) Kleinverbrauchern Pakete an, die eine hohe Kostensicherheit bieten. Doch auch hier gilt: Je geschickter der Energieversorger einkauft und je stärker er bereit ist, errungene Preisvorteile an den Kunden weiterzureichen, desto günstiger sind die Energiepreise für den Endverbraucher. Der Vergleich verschiedener Anbieter lohnt sich auf jeden Fall: "Ein Wechsel des Anbieters ist ohne Risiko und absolut einfach." erläutert Harald Schott. "Auf diversen Internetportalen besteht die Möglichkeit, Angebote der Energieversorger zu vergleichen. Der eigentliche Anbieterwechsel erfolgt dann nur noch durch das Ausfüllen eines Formulars. Es gibt also keinen Grund mehr, bei einem teuren Anbieter zu bleiben. Gerade regionale Anbieter stellen hier eine attraktive Alternative dar."

Weitere wichtige Faktoren beim Energieverbrauch sind Einsparmöglichkeiten durch Vermeidung von Energieverschwendung, wie beispielsweise durch schlechte Hausdämmung, Standbyschaltungen und ineffiziente Produktionsabläufe. Gerade für die weitere Zukunft werden Erneuerbare Energien (Sonne, Wind, Wasser) an Bedeutung zunehmen. In der anschließenden regen Diskussion betonte Achim Hallerbach, Energiepolitischer Sprecher im Kreitstag und Bewerber für das Amt des VG-Bürgermeisters Asbach: "Kein Brennstoff und keine Technologie alleine ist als der Problemlöser anzusehen. Nur eine Prüfung in jedem Einzelfall und ein vernünftiger Mix aller Brennstoffe und Technologien kann Basis eines vernünftigen Energiekonzeptes sein." Ferner müsse weiter in eine sinnvolle Energieeinsparung und Steigerung der Energieeffizienz investiert werden. Das Potenzial sei trotz aller Anstrengungen dervergangenen Jahre noch immens. "Ob Privathaushalt, Unternehmen oder die Kommunen, das Energiemanagement muss letztlich auf den drei Säulen Energieeinsparung, Energieeffizienz und der Einsatz erneuerbarer Energien aufgebaut werden," erläuterte Achim Hallerbach.

Mit dieser Informationsveranstaltung zum für Unternehmer und Dienstleister wichtigen Themenbereich Energiekosten und Energiemanagement setzte die ISR Windhagen e.V. ihre Reihe von nützlichen Vortägen fort, die neben den erfolgreich organisierten Gewerbeschauen zu einer festen Größe im Engagement des Vereins zur Förderung der Wirtschaft der Region darstellen.

(5. November 2007)

zurückweiter


Linie

Seite drucken | nach oben


Ticker
Linie