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Jugendtaxi für Asbach

ÖPNV ist nicht bedürfnisgerecht - AST (Anruf-Sammeltaxi) für Verbandsgemeinde prüfen

Mit einem Jugendtaxi, zunächst in der Ortsgemeinde Asbach und hoffentlich bald in der gesamten Verbandsgemeinde, will die CDU-Fraktion im Ortsgemeinderat Asbach die Mobilitätsprobleme der Jugendlichen im ländlichen Raum überwinden helfen. "Diese Einrichtung ist zum Wohle und zur Sicherheit unserer Jugendlichen", erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender Achim Hallerbach. Der Ortsge-meinderat Asbach gab dem Antrag in der letzten Sitzung grünes Licht.

"Das Jugendtaxi soll helfen, Unfälle zu vermeiden", betonte Achim Hallerbach. Immer wieder ist es in Zeitungen zu lesen oder wird im Radio berichtet, dass gerade Fahranfänger schwere, oft tödlich endende Verkehrsunfälle verursachen. Jedes Wochenende geschehen Unfälle mit Jugendlichen, die angetrunken mit ihrem Auto nach Hause fahren und oftmals noch Freunde mitnehmen.

Die CDU-Fraktion beantragte, sowohl in der Woche als auch am Wochenende ein Jugendtaxi in Asbach einzurichten. 16 bis 21 Jahre alte Jugendliche zahlen pro Fahrt nur 50 Prozent der Fahrtkosten, die andere Hälfte übernimmt die Kommune. Das Jugendtaxi soll zunächst in der Woche abends von 18 Uhr bis 24 Uhr und am Wochenende von Freitag ab 18 Uhr durchgehend bis sonntags 24 Uhr sowie an Feiertagen eingesetzt werden.


Voraussetzung für die Nutzung des Jugendtaxi-Tarifs: Mindestens zwei Jugendliche fahren mit, und der Mindestabstand zu den Fahrtzeiten des öffentlichen Linienverkehrs zum Zielpunkt muss eine Stunde betragen. Mit der letzten Anforderung sieht der Rat keine Probleme, weil so gut wie keine Busverbindungen in den jeweiligen Jugendtaxizeiten zu den Örtlichkeiten angeboten werden. Die Fahrtziele des Jugendtaxis müssen innerhalb der Verbandsgemeinde Asbach liegen, um in den Genuss des Rabatts zu kommen. Liegt das Ziel außerhalb des Asbacher Landes, ist für die restliche Strekke der volle Betrag selbst zu zahlen.

"Wenn das Projekt erst einmal angelaufen ist, können wir uns über eine Ausdehnung des Angebots bezüglich des Alters und des Gebietes unterhalten", sagte Achim Hallerbach. Beispiele anderer Kommunen belegten, dass es mit der Installierung dieser Einrichtung keine schweren nächtlichen Verkehrsunfälle mit Jugendlichen mehr gegeben hat. Die Gesamtkosten für den Einsatz in der gesamten Verbandsgemeinde werden auf ca. 10.000 Euro im Jahr geschätzt. Die Schätzung basiert auf den Erfahrungen vergleichbarer Kommunen.

Die Nahverkehrsversorgung durch den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sei durch den Wettbewerb und die gestiegenen Kosten nicht mehr gesichert. "Der ÖPNV entspricht nicht den heutigen Anforderungen und Bedürfnissen des ländlichen Raumes", bedauerte Achim Hallerbach. Hier könne das Jugendtaxi eine deutliche Abhilfe schaffen.

Im ersten Schritt wird das Jugendtaxi in der Ortsgemeinde Asbach eingerichtet. Mit den örtlichen Unternehmen Taxi Solscheid, dem Inhaber Marcus Broich, sowie Udo Klein vom Taxibetrieb Mälzer sollen in Kürze die Umsetzung besprochen werden. "Im Weiteren müssen die Gemeinden Neustadt, Buchholz und Windhagen umgehend eingebunden werden", so Hallerbach.

Der Ortsgemeinderat Asbach beauftraute deshalb den Ortsbürgermeister und den Bürgermeister der Verbandsgemeinde damit, dass baldmöglichst in der gesamten Verbandsgemeinde, unter der direkten Einbeziehung der Ortsgemeinden, das System installiert wird. Ebenfalls soll kurzfristig mit allen Taxiunternehmen und Mietwagenanbietern das Konzept besprochen und die Kooperationen vereinbart werden. Dabei solle auch über eine nochmalige Einführung eines Anruf-Sammeltaxis (AST) diskutiert werden.

Wenn das Angebot angenommen werde, so ist auf Vorschlag der CDU-Fraktion zu überlegen, ob zum Beispiel eine "Take-free-Jugendcard" erstellt wird, wo die relevanten Informationen abgebildet sind und ein Jugendtaxi-Bon die Abwicklung erleichtert.

"Ganz sicher ermöglichen wir vielen Eltern weniger schlaflose Nächte, in dem wir für sichere und günstigere An- und Abreise zu den Freizeitaktivitäten ihrer Kinder gesorgt haben", lobte Ortsbürgermeister Helmut Reith nach der einstimmigen Entscheidung des Rates die Initiative der CDU. "Ein Jugendtaxi ist innerhalb unserer großflächigen Verbandsgemeinde eine ideale Lösung."

Bildunterschrift: Mit einer "Jugendcard", die Ortsbürgermeister Helmut Reith (links) und CDU-Fraktionsvorsitzender Achim Hallerbach (Mitte) präsentierten, könnten die 16- bis 21-jährigen künftig ins Jugendtaxi einsteigen. Marcus Broich (rechts), Inhaber von Taxi Solscheid, und Udo Klein von Taxi Mälzer, möchten ihre 24-Stunden-Beförderungspflicht den Asbachern anbieten.

(26. November 2007)

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