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Medizinisches Versorgungszentrum Asbach weiter auf Wachstumskurs

Neue Bushaltestelle vor der Kamillus-Klinik zum Fahrplanwechsel im Dezember aktiv

Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in der Kamillus-Klinik in Asbach befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. "Neben der Facharztpraxis für Hals-Nasen-Ohren, einer neurologischen Fachpraxis und einer Psychotherapiepraxis, konnte das Spektrum mit der Facharztpraxis für Anästhesiologie und Schmerztherapie ergänzt werden", erklärte Ortsbürgermeister Helmut Reith.

Die Kamillus-Klinik Asbach und deren erklärte Bereitschaft mit ambulant tätigen Fachärzten zusammen zu arbeiten und in diese Zusammenarbeit ihr medizinisch-technisches Gerät, vor allem Röntgengeräte, Computertomograph, Kernspintomograph sowie die konsultative Unterstützung der Klinikärzte einzubringen, bilden sie eine optimale Voraussetzung für ein fachärztliches Angebot im Sinne eines Medizinischen Versorgungszent-rums für die Verbandsgemeinde Asbach.

Aus diesem Grunde wurde die angebotene Kooperation bisher von der Ortsgemeinde Asbach und der Verbandsgemeinde auch als erstrebenswertes Ziel angesehen und mit Nachdruck verfolgt. Dies hat dazu geführt, dass nun in der Klinik selbst bereits vier Facharztpraxen mit gutem Erfolg angesiedelt werden konnten. Als weitere Facharztpraxen im Umfeld der Kamillus-Klinik sind die Kinderarztpraxis und eine gynäkologische Praxis zu nennen.

"Akute Bemühungen gehen zur Zeit dahin, dass fachärztliche Angebot abzurunden durch einen Augenarzt, einen Urologen und einen Orthopäden, die allesamt mit ihren Leistungen in besonderem Maße auch für die Kamillus-Klinik von Bedeutung sind", betonte Helmut Reith im Gespräch mit dem 1. Kreisbeigeordneten des Landkreises Neuwied, Dr. Heinz-Jürgen Scheid. Dies sei ein großes Anliegen der Klinikpatienten und insbesondere der an Multiple-Sklerose erkrankten Patienten, die bisher zu den betreffenden Fachärzten über weite Strecken transportiert werden müssen. "Gerade bei den MS-Patienten ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Klinik und Facharzt angezeigt ist, und wird erleichtertnd, wenn sie räumlich verknüpft ist", ergänzt CDU-Fraktionsvorsitzender Achim Hallerbach.

Die örtliche Politik sieht sich in dem bisherigen Bemühen bestätigt und weiterhin gefordert durch eine im vergangenen Jahre durchgeführte Unterschriftenaktion, bei der über 6.000 Bürger, repräsentativ für eine zwei- bis dreifache Anzahl der Einwohner, mit ihrem Votum eine Verbesserung der fachärztlichen Versorgung angemahnt haben. Bleibt zu hoffen, dass auch die für die Zulassung der Arztstellen zuständige Kassenärztliche Vereinigung (KV) ein Einsehen mit der Notlage hat. "Wir hoffen, dass die KV den beschriebenen Bedarf anerkennt und dem Zulassungsbegehren der Bewerber stattgibt. Einige Fachärzte haben die Bereitschaft gezeigt, durch eine Niederlassung in Asbach den bestehenden Mangel abzudecken", berichtete Helmut Reith. Sie würden die ganze Woche zur Verfügung stehen und auch eine technische Ausstattung vorhalten.

So sehr grundsätzlich jede Verbesserung des fachärztlichen Angebotes in der Verbandsgemeinde begrüßt werde, so sehr müsse es auch im Hinblick auf das tageweise beschränkte Angebot einer orthopädischen Praxis in Neustadt, vordringliches Anliegen einer vorausschauenden Gesundheitspolitik der Verbandsgemeinde sein und bleiben, Kräfte zu bündeln und Synergieeffekte über ein Medizinisches Versorgungszentrum in einer Schwerpunktklinik mit Notfallausstattung, wie der Kamillus-Klinik, zu nutzen.

"Auch nach Ansicht zahlreicher inzwischen angehörter Experten kann unter der Herrschaft der derzeitigen gesundheitspolitischen Vorgaben des Bundes eine qualitativ befriedigende ärztliche Versorgung des ländlichen Raumes auf Dauer nur so sichergestellt werden", sagte der 1. Kreisbeigeordnete Dr. Heinz-Jürgen Scheid. Dadurch würden Kosten eingespart, die Qualität des medizinischen Angebotes für den Patienten erhöht und gleichzeitig die Chance gewahrt, überhaupt noch Ärzte für einen Einsatz im ländlichen Raum zu gewinnen.

Bildunterschrift: (v.l.n.r) Ortsbürgermeister Reith, 1. Kreisbeigeordneter Dr. Heinz-Jürgen Scheid und der Asbacher Fraktionsvorsitzende Achim Hallerbach bei der Besichtigung des künftigen neuen Bushaltepunktes, der mit dem Wirksamwerden des Winterfahrplans unmittelbar vor der Kamillus-Klinik Asbach in der Hospitalstraße eingerichtet wird. Insbesondere für ältere und behinderte Menschen trägt dies fürzu einer besseren Erreichbarkeit der medizinischen Einrichtungen bei.

(1. Dezember 2007)

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