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Wiedereingliederungsmaßnahme: Führerscheinprojekt für Bauhof II Mitarbeiter

Asbach - Um die Chancen auf die Wiedereingliederung in den 1.Arbeitsmarkt zu erhöhen, fördert die Verbandsgemeinde jährlich den Erwerb eines Führerscheins für zwei Teilnehmer des Bauhofs II. Der Geschäftsführer der ARGE-Grundsicherung Neuwied, Alois Müller, und der 1.Beigeordnete der Verbandsgemeinde Asbach, Achim Hallerbach, gratulierten dem ersten Teilnehmer dieses neuen Projektes, Stefan Korbach aus Asbach-Limbach.

Die Verbandsgemeindeverwaltung Asbach kooperiert seit einigen Jahren mit der ARGE-Grundsicherung Neuwied und unterstützt sie bei der Eingliederung von Langzeitarbeitslosen durch den sogenannten Bauhof II. Rund 40 Langzeitarbeitslose werden von drei Vorarbeitern und einem Angestellten der Verwaltung betreut. Nunmehr sollen im Jahr zwei Mitarbeiter die Chance zum Erwerb des Führerscheins erhalten. "Ohne eine Fahrerlaubnis ist die Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt, insbesondere im ländlichen Raum, nur sehr schwer möglich", betont der Leiter des Bauhofs II, Achim Klöckner. Die Kosten für Theorie, Praxis und Prüfungen werden von der Verbandsgemeinde übernommen.

"Mit dieser Initiative kommen wir auch unserer sozialpolitischen Verantwortung nach, damit sich die Betroffenen einfacher in den geregelten Arbeitsmarkt einfinden können", unterstrich der 1.Beigeordneter der Verbandsgemeinde Asbach, Achim Hallerbach.

Das Tätigkeitsspektrum des Bauhofs II ist sehr umfassend; Dorfverschönerungsarbeiten wie zum Beispiel Beete säubern und von Unkraut befreien, Dorfplätze kehren, Laub entfernen, Sammeln von Müll und Unrat entlang der Straßen und Wege, Maßnahmen zur ergänzenden Pflege und Wartung der öffentlichen Wege und Plätze (Westerwaldsteig, Nordic-Walking Strecke in Neustadt usw.), Unterstützung bei hausmeisterlichen Tätigkeiten wie zum Beispiel Kehren des Schulhofes, Sandkastenpflege und Müll aufsammeln, aber auch Unterstützung bei gemeinnützlichen Projekten in den Gemeinden.

ARGE-Geschäftsführer Alois Müller lobte das vorbildliche Engagement des Asbacher ARGE-Standortes. Bei Bedarf erhält jeder Teilnehmer bei Beendigung der im Regelfall auf sechs Monate ausgerichtete Maßnahme ein qualifiziertes Zeugnis. Eine Teilnehmerbeurteilung wird grundsätzlich angefertigt und der ARGE Neuwied weitergeleitet. "Eine perfekte Infrastruktur die den Betroffenen zur Verfügung gestellt wird und auch die Ernsthaftigkeit der Qualifizierungsmaßnahmen unterstreicht. Wir begrüßen das Führerscheinprojekt sehr, da es oft das entscheidende Kriterium für die Besetzung einer Stelle ist", so Müller weiter.

Zum 1. November verstärkt ein Sozialarbeiter das Team des Asbacher Bauhofs II. Aufgrund der vielschichtigen Probleme sollen dann durch Einzel- sowie Gruppengespräche individuelle Lösungsansätze erarbeitet werden.

Bildunterschrift: Gratulieren dem ersten Teilnehmer zum Führerscheinprojekt: (v.l.n.r.) Leiter des Bauhofs II, Achim Klöckner, 1.Beigeordneter der Verbandsgemeinde Asbach, Achim Hallerbach gratuliert Stefan Korbach, mit dem Leiter des Bauamtes der VG Asbach, Michael Christ, ARGE-Geschäftsführer Alois Müller und ARGE-Mitarbeiter Karl Krämer.

(28. September 2008)

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