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Orthopädische Facharztpraxis in Asbach

Medizinisches Versorgungszentrum in Asbach wächst

Asbach - Mit besonderer Freude konnten Ortsbürgermeister Helmut Reith und der 1. Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Achim Hallerbach Dr. Samir-Eduard Shnayien als Facharzt für Orthopädie in Asbach begrüßen. Mit der Eröffnung der Praxis hat sich ein jahrelanges Bemühen der Orts- und Verbandsgemeinde ausgezahlt, das fachärztliche Angebot im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) in Asbach zu erweitern. "Insbesondere die Orthopädie war dabei ein besonderes Anliegen, gibt es in diesem Fachbereich doch in der Vergangenheit die größten Probleme über zumutbare Entfernungen und Wartezeiten Termine für eine ärztliche Behandlung zu erhalten", unterstreichen Ortschef Helmut Reith und 1.Beigeordneter Achim Hallerbach.

Die Praxis Dr. Shnayien wird derzeitig als Zweigpraxis mit noch reduzierten Öffnungszeiten betrieben. Die medizinischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Orthopädie, Chirotherapie und Sportmedizin. Wegen der von der Ortsgemeinde erwarteten Nachfrage nach Behandlungen, nicht zuletzt wegen der 2006 mit rund 6.000 Unterschriften bekundeten Interessenlage der Bürger, hofft aber die Gemeinde auf einen dem Bedarf angepassten Ausbau des zeitlichen Angebotes in Asbach.

Die orthopädische Praxis ist wie die Facharztpraxen für Neurologie, Hals-Nasen-Ohren-Medizin, Psychotherapie, spezielle Schmerztherapien und Naturheilverfahren in Räumen der Kamillus Klinik untergebracht. Daneben bestehen in Asbach bereits Facharztpraxen für Gynäkologie und Kindermedizin.

"Wenn auch mit der Ansiedlung der orthopädischen Praxis ein weiterer Lückenschluss bewirkt werden konnte, geht unser Bemühen weiter, noch fehlende Fachärzte, so zum Beispiel Augenarzt, Radiologe, Urologe, Rheumatologe, für eine Niederlassung in Asbach zu gewinnen", so der 1.Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Achim Hallerbach. Ziel dabei ist es nach wie vor, mit den Fachärzten, den niedergelassenen Ärzten der Allgemeinmedizin und der Kamillus Klinik eine möglichst gute und ortsnahe medizinische Versorgung im Sinne eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) sicherzustellen. Damit sollen zugleich Wege für die Patienten verkürzt, die Qualität der medizinischen Versorgung verbessert und die Versorgung selbst kostengünstiger gestaltet werden.

"Es muss uns endlich gelingen, die Kassenärztliche Vereinigung, die zuständig ist für die Zulassung von Arztstellen, davon zu überzeugen, dass der Raum Asbach einer besonderen Behandlung im Rahmen der Versorgungsplanung des Landes bedarf", betont Helmut Reith. Die von der Kassenärztlichen Vereinigung seit Jahren wiederholten und in der Rhein-Zeitung vom 29. September 2008 erneut getroffenen Feststellungen über die ärztliche Versorgung im Kreisgebiet (" Noch kein Ärztemangel") geht jedenfalls bewusst oder unbewusst an der Realität vorbei, die darin besteht, dass der Raum Asbach wegen seiner großen Entfernung zu der Kreisstadt und seinem schwach ausgeprägten öffentlichen Personennahverkehr einen mit Fachärzten unterversorgten Teilbereich im Kreisgebiet darstellt. "Der gebetsmühlenhaft wiederholte Hinweis auf die an sich gute Ausstattung der Kreises Neuwied mit Fachärzten kann auch insofern nicht verfangen, als die zugelassenen Facharztpraxen fast ausschließlich in der mehr als 40 Kilometer von Asbach entfernten Kreisstadt zu finden sind", so Achim Hallerbach. Die heile Welt einer ärztlichen Überversorgung gelte jedenfalls nicht für den Raum Asbach.

Bildunterschrift: Gratulierten zur Eröffnung der orthopädischen Facharztpraxis in der Kamillus Klinik in Asbach: (v.l.n.r.) Chefarzt Dr. Dieter Pöhlau, 1.Beigeordneter der Verbandsgemeinde Asbach, Achim Hallerbach, Dr. Samir-Eduard Shnayien, Oberin Schwester Gabriela und Ortsbürgermeister Helmut Reith.

(12. Oktober 2008)

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